Anni räumt und rumpelt in der Gärtnerei herum. So richtig weiß sie heute nichts mit sich anzufangen. Obwohl sie den Winter mag und eigentlich auch genug Zimmerpflanzen im Haus hat fehlt ihr langsam das bunte Drumherum, ein sprießende Garten, grüne Pflanzen um sich herum, Kundinnen und Kunden, die mehr wollen, als nur einen Blumenstrauß. Es nervt ein wenig. Nach einer Weile geht sie mit einer Bürste in den Garten und bürstet die Ziegen, sehr ordentlich und seeeehr lange. Auch die sind sichtlich gelangweilt, alles ist vereist.
kommt Ziegen knuddeln ehyy nich abschlabbern 🤣
Kilian freut sich sehr über den Besuch und tanzt um Luis herum. Die anderen beiden machen fröhlich mit. Anni grinst, als sie Luis inmitten der Ziegen sieht. Hi Luis. Wie ist die Lage?
Äh… wischt Ziegensabber ausm Gesicht …feucht? 😂 …aber gut!
^Da ist noch was an der Nase^ Und wie ist das Leben als großer Bruder? Hilfst du Lara mit Lina ein bisschen?
Jaa bin irgendwie voll gut im rausfinden was die will wenn sie random Geräusche macht… Weisste so bll bl bwww (leicht sauer betont) dann drehst die um und dann is sie so bllllblblbl (zufrieden betont)
Das klingt prima. Anni grinst und wird dann wieder ernst. Und… Ist Maxi noch öfter bei euch? Weist du wie es dem geht?
Der ist irgendwie voll weird manchmal? Ich weiss nich…
Anni schaut besorgt. Aber irgendwie… will sie Maxi grade auch nicht kurz nach der
AbfuhrSituation nicht unnötig auf den Keks gehen, so “wir können ja Freunde bleiben”-mäßig, auch wenn sie sich das wünschen würde. Luis willst du… ihn mal unauffällig fragen ob alles okay ist?
Anni grinst. Na da ist aber jemand hungrig. Sie wirft der Katze noch eine zweite Scheibe hin und füllt ein Schälchen mit Wasser, das sie neben die Tür stellt* Was machen wir denn jetzt mit dir, Kleine? Die haben irgendwie Rattengift ausgelegt. Ich mach mir ein bisschen Sorgen dass du da ran gehst oder dir eine der toten Ratten gönnst. Anni überlegt kurz. Würden Katzen das machen? Sind ja Aasfresser. Ich weiß auch nicht… ich will dich jetzt auch nicht einfach hier einsperren. Obwohl… warte mal… Komm Kleine, ich zeig dir mal was. Anni hält ein weiteres Stück Aufschnitt in der Hand und versucht die Katze mit sich zu locken.
/Un Ich mach mal hier weiter, damit sich die Kommentare nicht unendlich verschachteln. @Amara@lemmy.dorfrollenspiel.de
Die Katze verschlingt die zweite Scheibe genauso hastig wie die erste und richtet dann sofort ihren Blick gierig auf die dritte Scheibe in Annis Hand, als wolle sie kein einziges Stück entgehen lassen.
Anni lockt die Katze durchs Wohnzimmer und zur Verbindungstür zur Gärtnerei. Schau mal hier… Nicht nur auf den Aufschnitt gucken, Kleine. Anni muss wieder grinsen, sie mag die Katze jetzt schon. Du schielst wie Kilian, wenn er einen Snack vor dem Gesicht hat. Also, hier die Tür. Das ist die Tür zwischen Gärtnerei und Haus. Meistens ist die mindestens einen Spalt offen, wenn es nicht grade Minus 10 Grad hat.
Anni öffnet die Tür ganz und geht hindurch. Die Katze folgt ihr nicht sofort, aber ein kleines Stück Aufschnitt fliegt in den Durchgang.
Man hört Annis Stimme, schon etwas weiter weg von der Tür entfernt. Keine Angst. Und das ist hier meine Gärtnerei. Die hat nicht nur einen Besuchereingang, sondern auch ein Scheunentor. Komm mal her Miezi, das musst du selber angucken, Putputput.
Die Katze springt vorsichtig in den Durchgang, schnuppert noch einmal am Aufschnitt – und verschlingt ihn dann genüsslich, Stück für Stück, ohne Eile. Als alles aufgefuttert ist, streckt sie sich gemütlich, legt sich hin, beginnt sich sauber zu putzen und rollt sich schließlich ein Stück auf den Rücken, zeigt entspannt den Bauch. „Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich dir jetzt den ganzen Weg hinterherlaufe“, denkt Kira.
Als die Katze nicht folgt, steckt Anni den Kopf zurück Richtung Haus. Da liegt sie, auf dem Rücken, und kringelt sich spielerisch. Hahaha na du bist mir ja eine. Eigentlich wollte ich dir noch das Loch in der Scheunentür zeigen. Da könntest du nämlich eigenständig raus und reinschlüpfen, wenn du möchtest. Und ich kann dir Wasser in die Gärtnerei stellen. Und wenn du ganz mutig bist oder Lust auf Streicheleinheiten hast, kannst du sogar durch die Zwischentür hier ins Haus kommen. Vorsichtig lässt Anni auf den Boden nieder und streckt noch vorsichtiger die Hand Richtung Katze, um zu schauen, ob sie sich streicheln lässt.
Dann bleibt mir ein bisschen Zeit herauszufinden, ob du jemandem gehörst, denkt Anni.
Die Katze schnuppert kurz an ihrer Hand, bevor sie sanft beginnt, daran zu lecken, dabei ihren Kopf immer wieder gegen die Hand zu drücken.
Anni krault die Katze lange und ausgiebig, ein Lächeln auf dem Gesicht. Du bist echt eine süße. Du darfst mich immer besuchen kommen. *Schnell macht sie noch ein Foto von ihr ^natürlich ohne Blitz, um sie nicht zu erschrecken.^
Sie rollt sich ein kleines Stück auf die Seite, drückt den Bauch an die Hand und wirkt vollkommen entspannt. “So lässt es sich leben” denkt Kira"
Die Katze geht langsam und gelassen an ihr vorbei, den Blick nach vorne gerichtet, als wäre das alles nichts weiter als eine Randnotiz.
Anni stutzt, als plötzlich eine unbekannte Katze na ihr vorbeischlendert, ohne sie eines Blickes zu würdigen. Ist das die Streunerin, die öfter mal im Ziegenstall vorbeischaut? Kann eigentlich nicht sein, die hat sich noch nie gezeigt und auch die Box und das Futter darin verschmäht. Anni geht in die Knie und streckt vorsichtig einen Arm ein Stück nach vorne. Hey, wer bist du denn Kleine? Kleiner?
Die Katze setzt sich knapp außerhalb ihrer Reichweite hin, blickt sie mit großen Augen an und lässt ein leises Miau hören.
Anni lächelt. Ihre komischen Gedanken sind verflogen. Hinter ihr ist ein leichtes Schnauben zu hören. Eine kleine Ziege mit schwarzweißem Fell drückt ihren Kopf vorsichtig und neugierig an Anni vorbei und prustet laut, die Nüstern blähen sich im schnellen Rhythmus auf. Kilian ist wie immer einen Schritt neugieriger als die beiden anderen und begutachtet den Besuch im Garten freundlich.
Als die Katze die Ziege sieht, faucht sie, sträubt ihr Fell und macht einen Katzenbuckel, sodass sie plötzlich viel größer und dicker wirkt.
Anni schiebt Kilian schnell ein Stück zurück. Kilian ist unbeeindruckt, er kennt Katzen und missversteht die Ablehnung der Streunerin als Spielaufforderung. Er scharrt mit dem Huf, macht ein Geräusch, das irgendwie mehr nach Truthahn als nach Ziege klingt und sieht fast aus, als würde er frech grinsen.
Maaaan Kilian, nicht immer so wild. Keine Angst Kleine, niemand tut dir was. Anni guckt Kilian gespielt böse an und schaut, dass er ein Stück zurückweicht. Dann schaut sie zurück zur Katze. Ob Kilian sie jetzt verschreckt hat?
Die Katze weicht ein paar Schritte zurück, den Katzenbuckel noch halb angespannt. Ihr Fell legt sich langsam wieder an, doch die Ohren bleiben aufmerksam nach vorn gerichtet. Sie mustert Kilian misstrauisch, den Schwanz leicht peitschend, bereit, im nächsten Moment zu fliehen. Erst als Anni ruhig spricht, lässt sie ein leises, unsicheres Miau hören und bleibt stehen, als würde sie überlegen, ob Weglaufen wirklich nötig ist.
Anni steht vorsichtig auf und lockt Kilian in den inneren Verschlag
/un Die Ziegen dürfen den ganzen großen Garten nutzen aber um ihren Verschlag ist nochmal ein kleiner extra Zaun gezogen.
/dorf Mäuschen, ich könnte dir von drinnen einen kleinen Snack bringen und ich hab in der Gärtnerei auch ein paar Töpfchen Katzenminze, aber irgendwie hab ich Angst, dass du dich bis dahin verabschiedest. Willst du kurz zum Haus mitkommen? Anni versucht die Katze mit den klischeehaften “Putputput” Geräuschen mit sich Richtung Haus zu locken. Keine Angst, ich tu dir nichts, wirklich.



