Anni räumt und rumpelt in der Gärtnerei herum. So richtig weiß sie heute nichts mit sich anzufangen. Obwohl sie den Winter mag und eigentlich auch genug Zimmerpflanzen im Haus hat fehlt ihr langsam das bunte Drumherum, ein sprießende Garten, grüne Pflanzen um sich herum, Kundinnen und Kunden, die mehr wollen, als nur einen Blumenstrauß. Es nervt ein wenig. Nach einer Weile geht sie mit einer Bürste in den Garten und bürstet die Ziegen, sehr ordentlich und seeeehr lange. Auch die sind sichtlich gelangweilt, alles ist vereist.


Anni krault die Katze lange und ausgiebig, ein Lächeln auf dem Gesicht. Du bist echt eine süße. Du darfst mich immer besuchen kommen. *Schnell macht sie noch ein Foto von ihr ^natürlich ohne Blitz, um sie nicht zu erschrecken.^
Sie rollt sich ein kleines Stück auf die Seite, drückt den Bauch an die Hand und wirkt vollkommen entspannt. “So lässt es sich leben” denkt Kira"
Anni krault gedankenverloren weiter. Sie würde der Katze eigentlich noch gern das Loch in der Scheunentür zeigen, aber solange bleibt halt die Haustür noch einen Spalt offen, Anni möchte nicht, dass sich die Katze eingesperrt fühlt. Muss sie halt später die Heizung hochdrehen, egal jetzt.
Nach einer ausgiebigen Streicheleinheit richtet sich die Katze langsam auf, streckt sich genüsslich und tapst in die Richtung, in die Anni verschwunden wäre. Dabei schnuppert sie aufmerksam an der Luft und am Boden, als wolle sie prüfen, was sich dort Interessantes verbirgt.
Anni steht auf, folgt der Katze vorsichtig und kniet sich dann neben der (sauber) abgebrochenen Latte unten in Ecke der Scheunentür hin, die ein groß genügendes Loch zeigt. Schau mal hier Mietzi. Hier kannst du rein und raus, wenn du möchtest.
Kira starrt das Loch mit leicht schief gelegtem Kopf an, lässt ein leises Miauen hören und drückt sich dabei wieder sanft an Annis Hand, als wollte sie deutlich machen: mehr Streicheleinheiten, bitte.
Na dann, jetzt wo du weißt, wo es rausgehst - du bist herzlich zum Kuscheln mit aufs Sofa eingeladen. Langsam wirds mir ohne Fell nämlich langsam kühl hier. Anni streichelt ihr nochmal sanft durchs Fell, lächelt die Katze an und geht zurück ins Wohnzimmer. Die Zwischentür lässt sie offen.
Kira schaut ihr mit einem beinahe traurigen Blick hinterher. Ein paar Minuten später gibt sie sich einen Ruck und tapst ihr schließlich leise hinterher.
mittlerweile steht ein kleiner Topf mit Wasser auf dem Herd, auf dem Hähnchen, kleingeschnittene Möhre und Zucchini köcheln. Anni sitzt eingekuschelt auf dem Sofa und lächelt die Katze an, als sie ihren Kopf durch die Wohnzimmertür steckt. Einladend klopft sie aufs Sofa neben sich.