Dorothea öffnet leise die Wohnungstür und stellt den Weidenkorb behutsam im Flur ab. So, mein Kleiner… @Hund@lemmy.dorfrollenspiel.de hier darfst du erst mal in Ruhe ankommen… Sie schlüpft aus den Gummistiefeln, streift sich ihre warmen Hausschuhe über und geht in die Küche. Dort öffnet sie eine der Dosen, die Maikki ihr mitgegeben hat.
Sie füllt das Futter in ein kleines Glasschälchen, stellt es auf den Boden und daneben eine Schale mit frischem Wasser. Dann geht sie ins Bad, lässt warmes Wasser in die Wanne laufen und hält kurz das Babythermometer hinein, um die Temperatur zu prüfen. Zufrieden nickt sie, dreht das Wasser ab und geht leise zurück in den Flur, um zu schauen was der Welpe treibt.
Red klingelt bei Dorothea.
Läuft pupsend vorbei
Dorothea schreckt leicht auf, als es klingelt. Einen Moment lang schaut sie verwundert zur Tür, dann auf sich selbst hinunter. Schnell greift sie nach dem weichen Bademantel, wirft ihn sich über das Schlafkleid und bindet ihn nur locker zu, während sie schon Richtung Flur eilt. Barfuß läuft sie über den Boden, streicht sich kurz die Haare aus dem Gesicht und öffnet dann die Tür einen Spalt. Guten Abend, Red. Das ist ja eine Überraschung… was machst du denn um diese Uhrzeit hier?
Red steht in Winterjacke und Wanderschuhen vor der Tür. Über seiner Schulter trägt er einen großen Sack.
Bin wegen dem Hund hier. Hab gehört du hast ihn.
Ist der Kleine dir weggelaufen? Ich habe ihn vorhin draußen gefunden und mitgenommen, damit er es warm hat. Woher wusstest du denn, dass er bei mir ist?
Ist nicht meiner. Glaube der ist alleine. Aber … Ich würde ihn gerne aufnehmen und großziehen.
Einzelgänger müssen zusammenhalten, weißt du?
Red setzt den Sack ab und klopft darauf.
Hab dir ein Angebot zu machen.
Red… ich kann den Kleinen auf Dauer wirklich nicht behalten. Das passt einfach nicht zu meinem Lebensstil, so sehr er mir auch jetzt schon ans Herz wächst. Aber für diese Nacht würde ich ihn gern hierlassen. Er hatte genug Aufregung, Kälte und neue Eindrücke für heute. Ein bisschen Ruhe, Wärme und Sicherheit tun ihm gut. Morgen kannst du ihn gern abholen. Und dann schauen wir in Ruhe, ob ihr beide euch wirklich versteht. Und nur damit das klar ist: Ich möchte kein totes Reh, kein Tauschgeschäft und nichts in der Art. Der Kleine ist kein Objekt.
Red nickt.
Glaube bei mir hätte er es gut. Hatte schon immer Hunde, bin viel draußen, kann ihn vielleicht für die Jagd trainieren. Golden Retriever sind schlau, und gut für die Jagd auf Enten zu trainieren.
Warum sollte ich ein Reh bringen? Willst du doch nicht. Hast du gesagt. Hab dir einen Sack Kartoffeln mitgebracht. Die halten. Dachte du kannst die gebrauchen.
Danke dir für die Kartoffeln, das ist wirklich lieb. Der Kleine schläft gerade ganz friedlich und braucht jetzt erstmal Ruhe. Komm doch morgen nochmal vorbei, dann schauen wir in Ruhe weiter, ja?
wandert schnüffelnd durch die Gegend, und exakt als Dorothea zurückkommt, scheint er an einer Zimmerpflanze sein Hinterbein verdächtig zu heben
Dorothea reißt die Augen auf und setzt hastig ein paar schnelle Schritte nach vorne. Oh oh oh… halt, mein kleiner Abenteurer! Sie geht sofort in die Hocke und klatscht einmal leise in die Hände, nicht erschreckend, aber bestimmt genug, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Nein, nein… das ist keine Hundetoilette. Das ist meine liebe Pflanze. Sie steht wieder auf und geht schnellen Schrittes zur Gartentür und öffnet sie weit, sodass die kühle Winterluft hereinkommt. Hier entlang, mein Kleiner. Draußen ist der richtige Ort dafür.
Scheint die Nachricht irgendwie zu verstehen, senkt die Pfote und sprintet raus, wo er sein Geschäftchen dann im Schnee vor der Treppe verrichtet Awoofiu!
Dorothea lacht leise vor Erleichterung. Na siehst du… das hast du aber ganz fein gemacht. Ganz fein, mein Kleiner. Sie öffnet die Tür ein Stück weiter und klopft sanft auf den Türrahmen. Komm schnell wieder rein, drinnen wartet schon dein warmes Bad auf dich.
folgt ihr, nicht ahnend welch Gräuel ihn erwartet
Dorothea bleibt im Bad stehen und geht langsam in die Hocke, damit sie nicht bedrohlich wirkt. Na komm, du kleiner Abenteurer… Ganz behutsam legt sie eine Hand unter seinen Bauch und hebt ihn vorsichtig an, als wäre er aus Porzellan. So… ganz ruhig… vorsichtig stellt Dorothea den Welpen in der Badewanne ab.
realisiert, das er verraten wurde. Wasser…Tod…Gefahr…NAAASS!!!..er beginnt herumzurennen, das Wasser wird gleichmäßig zwischen Bad und Dorotheas Gesicht und Kleidung aufgeteilt, verzweifelte Versuche der Flucht aus der Wanne…ERFOLG! Er verschwindet schnell durch die Badtür und versteckt sich irgendwo in der Wohnung…lediglich verraten durch das tropfende Wasser das Spuren hinterlässt die unter ein Bett führen
Dorothea bleibt kurz stehen, tropfnass, schaut der Wasserlache hinterher und seufzt. Na wunderbar… Du kleiner Ausreißer. Ich wollte dich doch nur sauber machen, nicht ertränken… Langsam folgt sie den Wasserspuren und geht dann in die Hocke und späht unter das Bett. Hey… Kleiner… Ich wollte dir bloß was Gutes tun.


