🟡 Dorothea, 43

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Cake day: October 9th, 2025

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  • Karla…. Dorothea atmet einmal tief durch und schaut ihr direkt in die Augen. Ich verstehe, dass du enttäuscht bist. Wirklich. Du hast dich auf etwas Lustiges gefreut und dann war es für dich langweilig und zu kompliziert. Das darfst du sagen. Aber Zettel zerreißen, stampfen und jemanden beleidigen ist nicht in Ordnung. So gehen wir hier nicht miteinander um. Nathalie hat sich Mühe gegeben. Und sie bekommt keine Belohnung dafür, dass du dich gelangweilt hast, sondern dafür, dass sie Zeit investiert hat und etwas angeboten hat. Dein Feedback ist wichtig und richtig. Aber nicht so!









  • Nathalie, Kinder entwickeln sich nicht dadurch, dass man sie einfach ins Wasser hineinwirft und hofft, sie schwimmen schon. Entwicklung heißt begleiten. Anleiten. Altersgerecht herausfordern. Ich lasse sie jeden Tag Entscheidungen treffen, sich ausprobieren, Fehler machen und wachsen. Aber Freiheit ohne Orientierung ist keine Förderung. Das ist Überforderung. Meine Aufgabe ist nicht, meine Interessen durchzusetzen. Meine Aufgabe ist es, Räume zu schaffen, in denen Kinder sich sicher, verstanden und kompetent fühlen. Und das geht nur, wenn Inhalte zu ihrem Alter, ihrer Aufmerksamkeit und ihrem Erfahrungsstand passen.


  • Nathalie, aktiv heißt für mich nicht nur reden und diskutieren. Aktiv heißt für Kinder: bewegen, gestalten, fühlen, ausprobieren. Viele hier sind gerade zehn, elf, zwölf Jahre alt. Für sie ist es schon eine Herausforderung, still zu sitzen. Das ist kein Vorwurf an dich oder deinen Vortrag. Das ist einfach eine Frage der Zielgruppe. Unser Aktivitäts-Mittwoch soll Neugier wecken, nicht überfordern. Liebe kann man zum Beispiel über kleine Rollenspiele, Vertrauensübungen, Gesprächsrunden oder kreative Aktionen erfahrbar machen. Dein Vortrag war eher ein Uni-Seminar. Und genau deshalb sehe ich gerade das Problem.