Dörte Blauschwatz,50,Gastwirtin; Grün

Döerte ist von ihrer Selbstfindungsphase aus dem Ausland zurückgekehrt und will ihr altes Leben jetzt nochmal neu beginnen. Sie hat all ihr Geld in ihr altes Gasthaus,“der Lichtblick” gesteckt und ist zuversichtlich jetzt so richtig Vollgas geben zu können

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Cake day: April 25th, 2026

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  • Scheint darüber nachzudenken was Adelheid gesagt hat.

    Nun,ich glaube ich bin einfach etwas alt geworden und mit dem Alter wird man ja bekanntlich ruhiger. Das Fernweh hat nachgelassen,aber es ist noch da. Ich verreise immernoch gern,nur habe ich diesmal nicht vor,länger als ein,zwei Monate an einem Ort zu bleiben,ehe ich wieder nach Hause zurückkehre. Und sooft in den Urlaub fliegen möchte ich sowieso nicht mehr,ich glaube da reicht mir einmal im Jahr.

    Schaut Adelheid neugierig an.

    Aber,wenn ich so fragen darf,treibt es sie wirklich nie mal in die Ferne? Wird es ihnen nicht manchmal langweilig,immer nur am selben Ort zu bleiben? Immer die selben Häuser,immer die selben Gesichter,immer die gleichen Themen,wird das nicht auf die Dauer etwas…wie sagt man,redundant?


  • Nun das sehe ich anders. Die Welt kommt nicht einfach so zu einem,wenn man etwas haben möchte,muss man es sich holen. Die Welt wartet nicht auf einen,obwohl sie einem schon Zeit lässt.

    Lächelt Adelheid an und dankend eine der Gurken.

    Am besten gefiel es mir in Schweden. Dort habe ich auch viele Jahre gewohnt. Am liebsten wäre ich noch etwas länge geblieben,aber bei mir war es nun mal so,dass ich einfach nicht zu lange an einem Ort bleiben kann,ohne dass ich nicht von Fernweh übermannt werde.


  • Adelheid. Dörte lässt den Namen eine Weile durch ihre Gedanken kreisen und glaubt,sich damals an eine Frau erinnern zu können,die damals schon alt war. Sie ignoriert einfach mal den Kommentar,dass bei ihr noch nicht alles verloren sei.

    Mein Mädchenname war natürlich Halser,so wie es immernoch über dem Eingangsschild steht,auch wenn dies zugegeben schon sehr abgetragen ist. Und ich war fast 30 Jahre im Ausland,bevor ich wieder heimgekehrt bin. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen einmal die Welt zu sehen und es war eine meiner besten Entscheidungen. Und wie ist bei ihnen? Sind sie auch gerne verreist?


  • Ich danke ihnen. Setzt sich neben Adelheid und lächelt einmal freundlich. Tatsächlich verkaufe ich allerhand Getränke dort und zu ihrem Glück auch Eierlikör. Meine Kundschaft ist meist im fortgeschrittenen Alter,da besteht of weniger Interesse an neumodischen Getränken.

    Betrachtet Adelheid etwas neugierig. Verzeihen sie bitte,wenn ich so direkt frage,aber ich war lange weg. Kenne ich sie vielleicht noch von früher? Ich bin hier im Dorf aufgewachsen,in der Beethovenstraße über dem Gasthaus,es hat einst meinem Vater Ernst gehört. Ich bin nur neugierig,schließlich habe ich sie länger nicht gesehen


  • Dörte macht einen ruhigen Sonntagsspaziergang,als sie plötzlich eine alte Frau sieht,die mit einem Gurkenglas in der Hand auf einer Bank sitzt und mit sich selber redet. Kritisch,aber auch etwas neugierig spaziert sie auf die alte Frau zu,von der sie meint,sie vielleicht schon einmal gesehen zu haben.

    Guten Tag,Dörte mein Name. Ich habe sie gerade aus der Ferne beobachtet und wollte fragen,ob ich mich zu ihnen setzen darf.





  • Och,ich würd meinem 14 jährigen Ich auf jeden Fall sagen,dass sie gut ist so wie sie ist,dass sie keinen Grund hat sich hässlich zu fühlen und dass die anderen Kinder über ihren Namen denken könne was sie wollen. Und dass bei Geld die Freundschaft aufhört. Dann lernt sie hoffentlich wie sie ihre Freundschaft mit der lieben Gretel halten kann. Hach,die würde ich nochmal gerne wiedersehn.

    Kontext: Wir waren damals beste Freundinnen und das schon seit dem Kindergarten. Wir waren unzertrennlich,man kannte uns eigentlich nur im Doppelpack. Leider haben wir uns damals schwer gestritten,weil es ihr und ihrer Familie finanziell nicht gut ging. Ich hab ihr viel Geld geliehen,genauergesagt fast all mein Erspartes,das wir beide durchs Zeitungsaustragen bekommen hatten. Ungerecht wie ich war hab ich natürlich darauf bestanden,dass sie mir das Geld zurück zahlt,war ja mein Erspartes und das Geld würde ich irgendwann mal für die Uni brauchen. Meinen Eltern ging es finanziell nicht schlecht,aber von Reichtum zu sprechen wäre völlig unpassend. Auf jeden Fall konnte Gretchen mir das Geld,wie zu erwarten,nicht zurückzahlen und dann wurd ich sauer und sagte ihr wie doof ich das fände,schließlich waren wir ja Freunde und sie meinte nur,dass ich eine verlogene Schlange sei,die Geld über unsere Freundschaft stelle und das man einander hilft,wenn man in Not ist. Dann hab ich ihr etwas sehr verletzendes gesagt,wofür ich mich bis heute sehr schäme. Ich fragte sie etwas spöttisch,wie sie als armes Würstchen oder ihre kranke Mutter denn mir oder meiner Familie jemals helfen könne,oder sonst wem. Schließlich wäre Gretchen selbst ja vor ein paar Monaten noch bei mir betteln gegangen. Daraufhin schubste sie mich weg und wollte nie wieder etwas mit mir zu tun haben. Und das kann ich ihr auch nicht verübeln. Am Ende haben wir uns wegen solch einem dummen Blödsinn entzweit,was ich mein Leben lang bereuen werde.

    Und ich würde ihr sagen,dass sie auf keinen Fall mit dem Volker ausgeht,den sie mit 18 kennenlernt. Ein solch manipulatives,fieses Arschloch will ich nie wieder kennenlernen,der hat mir sämtliche Beziehungen im Anschluss zerstört.













  • Das freut mich sehr zu hören. Ich hatte schon bedenken,dass die gute Frau in ihrer Demenz mein Unternehmen plötzlich in die falschen Hände gibt,aber dann bin ich ja beruhigt. Mehr als alles doppelt und dreifach bestellen kann sie also im Moment nicht tun,sie ist ja leider im Moment sehr vergesslich.

    Aber dann erhebt sich von ihrem Stuhl und hält Nico die Hand hin

    Ich danke ihnen,dass sie Zeit für mich hatten,obgleich mein Anliegen so trivial war.