@Alena@lemmy.dorfrollenspiel.de , aufwachen. Arjäël verkneift es sich, an der Teenagerin oder ihrer Schlafwagenpritsche zu rütteln, auch wenn sie wirklich schon in Ligurien sind. Sie hat sich schon fertig gemacht, zum Glück ist in der ersten Klasse eine Dusche inkludiert, aber trotzdem, wirklich wach ist sie nicht, schlafen geht einfach mit jeglicher anderen Person im Zimmer schwerlich. Alena, wir sind gleich in Genua, da müssen wir aus- und umsteigen, steh jetzt bitte auf und mach dich fertig, ich weiss, dass das Blöd auf unserer Route ist.
@Alena@lemmy.dorfrollenspiel.de, @Milan@lemmy.dorfrollenspiel.de und Umberto gehen in das Kasino, drinnen sieht es aber weniger wie eine Kantine, sondern mehr wie ein Vapiano auf Steroiden aus inklusive Dessertbar, offen Gasgrill und natürlich einem großen Steinofen für Pizza. Ich sitze immer am Tisch Nummer sieben, ich glaube, ihr könnt auch ohne italienisch Kenntnisse etwas zu essen finden? Einfach dort an die Kasse stellen, auf euren Ausweisen ist ― wie viel bekommt ihr pro Stunde? ― Also, es ist eine Brutto Stunde, die euch täglich als Guthaben erteilt wird, rechnen könnt ihr ja.
Yoooo, das wurde uns gar nicht gesagt, Meister. Aber ne fette Pizza wird wohl drin sein!
Milan stolziert direkt auf den Steinofen zu.
Vermutlich … Umberto geht an die Antipastibar und stellt sich einen gemischten Teller zusammen.
Milan kommt mit einer fetten Pizza auf einem Teller in der einen Hand und einem leeren Teller in der anderen dazu.
Yoooo, Umut, kannst du mir mal eben was draufpacken? Ich hab keine Hand frei, hehe.
Du kannst den Teller einfach abstellen.
Warum bist du so ein Miesepetaaaaaa Umuuuuut
Umberto blickt ihn finster an: Non metterti mai tra un italiano e il suo cibo!
Ich kann kein italienisch.
Ich helfe dir. Kann ich auch ein Stück? Soviel Hunger habe ich dann doch nicht.
Ey, safe. Danke, du bist ein Engel.
Ich weiß nicht wieviel ich täglich oder stündlich bekomme. Kann man das irgendwo nachlesen?
pling
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In deinem Arbeitsvertrag.
Kurz vor dem Mittagessen ist Scylla wieder nach unten gekommen, zu mindestens für heute ist schon etwas organisiert. Nachdem sich alle umgezogen haben, also alle außer Skylla einen Kragen und richtige Hose tragen, gehen sie die fünf Minuten bis zum Betriebsgelände, dem alten Marinearsenal.
Als Austausch für ihre Habseligkeiten erhalten @Alena@lemmy.dorfrollenspiel.de und @Milan@lemmy.dorfrollenspiel.de ihre Dienstausweise, ab sofort sind sie nur noch »Onym« und »Kovač«, und die kleine Gruppe geht durch die Sicherheitsschleuse. Hinter dieser, die Betriebspolizei steht noch etwas in Hörweite, treffen sie auf einen wartenden Mann.
So, Onym, Kovač dass ist Umberto, er kümmert sich kurzfristig den Tag um euch. Er wird jetzt einmal mit euch Mittagessen gehen, dann könnt ihr euch gleich kennen lernen, Cinnamom und Ich müssen leider unsere Arbeit des Vormittags aufholen. Eine Person von uns beiden, wird euch heute gegen Sechs wieder abholen, bitte haltet euch an seine Anweisungen, ihr wollt nicht einer Streife begegnen. Dann einmal viel Spaß mit ihm, wir müssen los.
Hi Umberto, das ist ein cooler Name. Mein Papa hat mir mal von einem Berti erzählt. Kennst du den vielleicht? Berti Brennpunkt aus Hausen? Dürfen wir dich auch Berti nennen? Ich bin übrigens Alena und das ist Milano. Ich freue mich und bin gespannt was wir cooles erleben. Sie hält ihre Hand freundlich entgegen.
Sehr nett von dir, ich heiße Umberto. Wir werden jetzt ins Kasino gehen.
Oh super. Ich habe viel darüber gehört. Da soll es richtig gutes Essen geben und allgemein. Was gibt es dort alles? Wielange dauert der Weg dahin? Brauchen wir unseren Dienstausweis? Sie hält ihm ihren Ausweis hin. Cool oder? Hast du auch einen?
Wir müssen zwei Minuten laufen, dann seht ihr, was es alles gibt. Die Betriebsausweise nicht verlieren, sonst kommt ihr hier nicht mehr raus und außerdem zahlt ihr damit auch euer Essen an der Kasse ist ein Feature von der Arbeit.
Perfekt. Alena läuft geradewegs in eine Richtung und hofft sie ist die richtige.
Du willst die szenische Route nehmen? Das geht natürlich auch.
Ich möchte die schnellste, ich folge dir am besten Berto.
Milan fährt sich lässig durchs Haar.
Der Dienstausweis steht dir.
Als Arjäël und @Alena@lemmy.dorfrollenspiel.de aussteigen, hat die Sonne gerade begonnen, die Bahnsteige zu wärmen. Sie gehen von den tristen Bahnsteigen, der Zug ist schon am weiter fahren, in eine Unterführung, nicht, wie eigentlich geplant zum Gleis 7 für den Zug nach Pisa, sondern in die andere Richtung bis sie wieder Treppen steigen und in der neo-klassischen Ankunftshalle ankommen.
Da ist schon Scylla, Arjäël deutet auf eine Person, die etwas abseits auf einer Bank sitzt, von einem Sonnenstrahl ausgeleuchtet: Langes, schwarzes Haar, Anzug samt Weste und passenden Budapestern, in der einen Hand eine rauchende Zigarre in der Anderen ein Mobiltelephon am Ohr, eine Zeitung liegt ausbreitet auf den ausgestreckten, überkreuzten Beinen.
Cüüüs sieht die gut aus. Alena lässt ihre Taschen fallen. Meinst du, ich darf hier ohne Zustimmung Fotos machen oder greift der Datenschutz direkt? Ohne eine Antwort abzuwarten hört man klick klick klick. Die Kamera wieder eingepackt, die Taschen aufgehoben geht sie weiter. Hallo Skülla, ich bin Alena und mache die Woche Praktikum bei euch. Ariel hat schon erzählt das du irgendwas mit Suppen und Saucen bindest. Das finde ich voll cool. Sie holt ihr Tablet heraus und wartet auf eine Antwort. Kurz davor sagt sie noch ich muss alles für die Schule dokumentieren.
Scylla legt hastig ihren Anruf auf, bevor sie aufsteht und Arjäël die Hand reicht: Cinnamom, there ye are, guid tae see ye – aye, I ken we’re no’ supposed tae be talkin’ aboot this, but this whole Hormuz business is just a feckin’ load o’ shite, it is; My whole syndicate wad rather sit doon an’ bide a wee while than be makin’ a penny! – I ken it’s wrang in mair than wan way, but how aboot giein’ me yer brither’s business card; Just tae gie me a wee bit o’ clout in the negotiations, ye see?
Scylla dreht sich zu Alena und sieht verwirrt auf das Tablet: Für was ist dass hier jetzt? Steck dass bitte weg, ich mache nichts mit Suppen und Saucen, egal was Cinnamom die erzählt. Wir gehen gleich einmal außerhalb des Offiziellen einen kurzen Besuch bei ein paar Griechen machen, ich habe dir schon einen Overall mitgebracht ― Hast du Schule gesagt? ,Scylla sieht Alena kritisch an, dann kommt ein Geldclip aus der Innentasche des Blazers: Wobei, willst du uns erst einmal drei Espressi von dort drüben holen und für dich, was auch immer die Fünfzig noch hergeben? ― Ich muss einmal kurz mit Cinnamom etwas dienstliches besprechen.
Alena guckt Scylla verdutzt an also
eigebtlich wollte ich hier nicht deine Sklavin seinauf geht’s, gerne doch. *Sie läuft los und holt drei Espressi. Einen trinkt sie auf dem Rückweg selbst. Wärenddessen notiert sie sich als erste Aufgabe “Espresso kaufen”. Hier bitte Skülla. Habe extra viel Zucker reingemacht, damit der schmeckt.Danke, aber du solltest dir von dem Wechselgeld auch was holen …
Wechselgeld? Ich habe kein Wechselgeld bekommen. Alenas Magen grummelt hörbar. Hat der mich etwa verarscht, weil ich wie ein Touri aussehe?
Möglich. Holt einen weiteren Fünfzig Euro Schein aus dem Sakko: Besorgt euch doch einmal Pannini für den Weg, aber bringt mir die Rechnung, dass ist jetzt eine Betriebsausgabe.
Alena läuft schnell mit Milan los und lauft 9 Paninis und zwei Cola Zero. Hier, die Rechnung. Wechselgeld gibt es leider keines.
Wer könnte schon so ne beautiful Woman verarschen?
“Ach komm schon… darauf muss sie doch anspringen.”
Alena wird leicht rot.
Ey yo, Skülla, ich bin auch am Start, eeeey. Pünktlich wie abgemacht.
Milan streicht sich übers Kinn und schaut sich kurz um.
Geht’s jetzt los mit Praktikum oder waaaas?
Scylla rollt mit den Augen: Gehst du einmal mit Onym mit und besorgst dir auch etwas?! Ich muss wirklich etwas oberhalb eurer Qualifikation mit Cinnamom besprechen.
Yeah sure!! Mach ich locker easy, ey!
“Mach ich hier Praktikum als Kaffeholer oder whaaaat…”
Ey yo, Alena, drei Espresso mit I und was willst du, Gurl???
Milan grinst leicht und lässt seinen Blick kurz über sie wandern, eindeutig am Flirten.
Scylla beugt sch vor, bis man auch in der vollen Bahnhofshalle das Flüstern hört: ^Aye, I’d say ye need tae bring yer talk up tae the standard I’d expect fae ye, otherwise – let’s just say I cannae be explainin’ it tae ye here, aye.^
Als Milan mit Alena zurückkommt, wirft er Scylla einen charmanten Blick zu.
Ey yo, Skülla, hat dir eigentlich schon mal jemand gesagt, dass deine Haare extra weich aussehen? Shampoonierst du die mit Schauma oder was?
Milan grinst.
“Die mach ich die Woche easy weg.”
^Alena machst du bitte keine Photos in der Öffentlichkeit? Und am besten auch keine Personalpronomen bei Scylla …^
Ok
^Danke, ich will keinen Ärger mit Scylla.^
Cüüüüüs lan, Alena, bist du’s?!
Milan lässt seinen Rucksack einfach auf den Boden fallen und starrt sie kurz an.
“Shit… sie sieht noch nicer aus als letztes Mal, als ich sie gesehen hab.”
Hä? Wer bist du?
Milan. Milano. Du weißt schon… der gutaussehende Boy aus der Parallelklasse.
“Hoffentlich mach ich mich gerade nicht komplett zum Affen…”
Milan lächelt verschmitzt und hebt kurz die Augenbrauen.
Sagt mir nichts. Sie zuckt mit den Schultern sicher das wir uns kennen? Wie auch immer. Ich bin Alena, freut mich.
Milan blinzelt kurz irritiert.
Wie… du kennst mich nicht?
Er zeigt mit dem Daumen auf sich selbst.
Milan. Aus der Parallelklasse.
Er zieht leicht die Stirn kraus.
Ey, ich hab in den Pausen safe hundertmal zu dir rübergeguckt.
Kurze Pause. Dann grinst er schief.
Oder ich hab einfach komplett umsonst versucht, mysteriös zu wirken.
“Okay wow… vielleicht war ich doch nicht so auffällig, wie ich dachte.”
Sie überlegt länger. Milan… Milan… Ah ja, nee doch nicht. Ein großes Grinsen macht sich breit. Du hättest mich ruhig mal ansprechen können, nur von komisch weird angucken checkt doch niemand was Phase ist.
Also,Scylla stellt sich vor @Alena@lemmy.dorfrollenspiel.de und @Milan@lemmy.dorfrollenspiel.de und ihren Panninis, auf und faltet dabei die Zeitung, wir müssen leider eine Planänderung machen, irgendwie ist im Planungsprozess untergegangen, dass ihr beiden nicht Twentie-Something, sondern Teenager seid. Zu erst einmal:
Euer Praktikum bleibt natürlich bestehen. Wir müssen jetzt nur euren Kalender für die Woche umplanen, da wir jetzt eine Aufsichtsperson für euch brauchen und ihr könnt dann auch nicht frei auf dem Betriebsgelände laufen, was heißt, dass wir euch auch nicht dort schlafen lassen können. Ich habe eine Gästewohnung, da könnt ihr schlafen, wenn ihr es schafft, dass Haus nicht abzufackeln und ― den Rest können wir auch später klären, dann fahren wir erst einmal nach Spezia!
Die Vierergruppe geht aus der Empfangshalle raus, die Sonne scheint ihnen ins Gesicht und Scylla läuft zielstrebig zu einem Jaguar E-Type der zwischen den Taxis steht. Glücklicherweise, haben zwei Personen hier “kleines Gepäck” auch verstanden, die Rückbank hat den Wagen nämlich nicht größer gemacht. Esst bitte auf, kein Essen und Trinken im Wagen.
Gästewohnung? Was ist das denn für ein Luxus-Praktikum, guuuuurls?!
“Heißt das, ich wohn da eine Woche allein mit Alena? Wow… das ist meine Chance.”
Milan versucht cool zu wirken, aber man sieht ihm an, dass er ziemlich begeistert ist.
Es ist streng genommen mein AeroBnB, dass ich für euch frei mache, weil man euch nicht unbeaufsichtigt auf dem Betriebsgelände lassen kann. Und du schläfst im Wohnzimmer auf der Couch, die Schlafzimmer bekommen Cinnamom und Onym. Und wenn du noch einmal Gurls sagst, wirst du flix auf deinem Betriebsausweis Kovača.
“Nööö ey… Arjaël wohnt auch bei uns? Ich hab gehofft, Alena alleine näher kennenzulernen…”
Milan verzieht kurz das Gesicht, fängt sich aber sofort wieder.
Okää, Chef!
Ich bin nicht dein Chef, aber danke für deine Compliance.
Okä Chef
Arjäël trinkt ihren Espresso aus, legt ihren Rucksack auf den Beifahrersitz und klappt dann den Sitz um. Es ist uns allen klar, dass die Praktikanten hinten sitzen müssen. Es ist ihr vielleicht anzumerken, dass es ihr lieber wäre, wenn sie nur auf einen Praktikanten aufpassen müsste.
Beißt beherzt in den 4. Panini und bekommt langsam fettige Finger. Sagmal Skülla, ist das dein Firmenauto? Gibt es mehr als ein Bett? Du kannst doch auf uns aufpassen und Ariel. Ich freue mich so auf das Praktikum! Sie quetscht sich auf die Rückbank und isst heimlich einen weiteren Panini, wobei sie versucht möglichst wenig zu krümeln.
Milan setzt sich neben Alena und sieht ihr verliebt dabei zu, wie sie heimlich den Panini wegsnackt.
^Oh, hey, gurl, du hast da was.^
Milan zeigt vorsichtig auf Alenas Mundwinkel.
Alena wischt sich mit der Handrückseite über den Mund und anschließend in den Sitz. Danke
Skylla blickt Arjäël an: She’s a grand speaker, isn’t she? Hoo did she git through oor scree’nin process, aye?
Dann wendet sie sich zu Alena:
- Das ist mein Privatwagen, aber ich tanke in der Firma.
- Es ist eine Gästewohnung, Kovač muss auf die Couch und du und Cinnamom habt dann jeweils ein eigenes Zimmer.
- Nein, ich kann mir nicht die ganze Woche für euch nehmen, Cinnamom auch nicht ― vielleicht ein Tag. Ich dachte eigentlich, man könnte euch selbstständig arbeiten lassen, aber Minderjährig geht dass nicht.
- Und hier sind ein paar Taschentücher für eure Finger.
Arbeiten? Ich dachte im Praktikum schaut man zu? Alena bleibt der Mund offen stehen.
Scylla ging ursprünglich davon aus, dass ihr mehr ein Traineeship macht, es scheint einige kulturelle Differenzen bei dem Verständnis zu geben ― Wir werden versuchen, dass ihr jetzt bei verschiedenen Kollegen hospitieren könnt, damit einmal seht, was wir alles so machen.
Erzähl mal, was machst du denn so genau? Jeden Tag ins Meer, mit Delfinen schwimmen, Haie beobachten und sich bunte Fische und Korallen anschauen? Vielleicht auch mit den Tieren spricht, ihnen Namen geben oder ihnen helfen, wenn sie krank sind oder sich irgendwo verfangen haben?
Alena, Kibbitz ist in der “Rohstofferschließung” aktiv ― ich bin die Meeresbiologin, die bezahlt wird, weil es gut aussieht eine zu haben, nicht weil man sich als Unternehmen für Tiere interessiert. Und 90% meiner Zeit, sitze ich im Büro und erstelle Gutachten, Reviews und Handreichungen für den Konzern.
Die Vier kommen nach einer kurzen Fahrt, beschleunigt durch den Lancia 037 der auf der Autostratta ein spontanes Rennen mit Scylla verloren hat, in La Spezia an. Scylla hält vor einem nur leicht herunter gekommen Stadthaus, eigentlich ziemlicher Durchschnitt für den Altbau in Italien und lässt alle aussteigen. Keine Angst, drinnen ist es deutlich moderner. Findet ihr euch erst einmal ein, ich bin oben in meiner Wohnung und mache schon einmal die grobe Planung für den Tag. Scylla gibt @Alena@lemmy.dorfrollenspiel.de und @Milan@lemmy.dorfrollenspiel.de und Cinnamom jeweils einen Schlüssel aus dem Briefkasten und geht dann in die eigenen Wohnung im ersten Stockwerk.
Alena öffnet die Tür und schleppt ihr Gepäck hinein. Als erstes öffnet sie den Kühlschrank und wird von einer gähnenden Leere begrüßt. Sagmal, Ari, gibt’s hier auch was zu essen? Wann geht das Praktikum los? Gehen wir heute noch arbeiten?
Ich erfahre es im selben Moment wie du wahrscheinlich ―glaube mir, ich will auch heute noch arbeiten. Ich glaube, bis dahin können wir uns hier kurz einrichten. Wir sind auch fußläufig vom Gelände, also ab dem Mittag können wir im Kasino essen ― Nur kurz, willst du dass Zimmer zum Meer oder Das zum Garten?
Zum Meer wäre prima, danke das du mich aussuchen lässt! Wo schläft Milano?
Wohnzimmercouch und gerne doch. Arjäël geht in ihr Zimmer für die Woche und macht schnell das Bett.
Ey Milano, nicht einfach Nachts gucken kommen Sie lacht und wird leicht rot.
Ich denke, wenn, dann wird er es bei Scylla versuchen ― meinst du ich sollte ihm sagen, dass …
Das Sie ein Er ist?
Ne man, bin doch kein Spanner. Ich bin ein Gentleman.
Oh ein Gentleman sie wird ganz rot. Kannst du mich mal am Rücken kratzen?
Sie reißt ihre Augen auf HHHHGGGNNNN - GUTEN MORGEN ARIEL. Aleba strahlt, als wäre es der schönste Tag. Sind wir schon da? Wie spät ist es? Gibt es Frühstück?
Arjäël setzt sich auf ihre Seite, streicht sich eine nasse Haarsträhne aus dem Gesicht und blickt dann aus dem Fenster. Wir sind gerade im ligurischen Hinterland, wir haben noch dreißig Minuten bis Ausstieg um 6:12, ich wollte dich lieber früher als später wecken. Die Duschen sind vermutlich schon alle besetzt, aber du kannst dich auch in der zweiten Klasse frisch machen. Frühstück können wir bis Neun Uhr im Kasino auf Arbeit essen.
Ihr Diensthandy blitzt auf, Arjäël legt ihren Daumen auf das Display und entspeert es dann mit einem Wisch-Code. Korrigiere, 6:21, wir werden am Brigonle von
einerwem abgeholt.Oh das klingt super! Sie steht auf, räumt ihr Kuschelkissen in den Koffer, schnappt ihr Kulturtäschchen und frische Klamotten. Ich probiere mein Glück in der Dusche. Nach kurzer Zeit steht Alena frisch geduscht und geschminkt in der Kabine. Wer holt uns ab? Kennst du die gut? Ist das ein Vorgesetzter oder ein Fahrdienst? Wann sind wir da? Ich hab echt Hunger.
Arjäël hat währenddessen ihre Sache zusammengepackt, was effektiv aber nur ein Hütteschlafsack und Kultursachen sind, immerhin pendelt sie im Wochentakt, und ist im Versuch, sich im kleinen Abteil zu strecken. Du stellst viele Fragen, dass ist
bald nicht mehr mein Problemsehr gut. Gehen wir einmal durch:- Die Person die uns abholt ist Scylla.
- Wir arbeiten zusammen, aber eigentlich bei unterschiedlichen Projekten, aber wir treffen uns gerne im Kasino zum Essen. Wir sind befreundet, aber wirklich kennen kann man Scylla nicht wirklich.
- Syclla ist streng genommen HR, aber dass nennen wir bei uns anders, aber soweit ich dass verstanden habe, auch dein Liaison für die Woche, zu mindestens administrativ.
- Wir sollten in drei Minuten das Meer sehen, dann fährt der Zug noch zehn Minuten und zwei Haltestellen, bevor wir aussteigen, durch Genua.
- So wie ich Scylla kenne, sollten wir gegen Acht Uhr ins Kasino könne, also noch etwa eine Stunde.
Das klingt prima! An was arbeitest du gerade und an was arbeitet Skülla gerade? Du redest immer vom Kasino. Ist das so richtig mit Blackjack und Pokern? Alenas Magen knurrt hörbar Ich kann es kaum erwarten. Was gibt es dort alles? Kannst du was empfehlen oder von etwas abraten? In dem Moment sieht man das Meer durchs Fenster. BOAH da gehen wir auch mal schwimmen, oder? Gibt es hier Haie oder Quallen? Kennst du Seegurken?
Arjäël rollt leicht mit den Augen, vor diesem Anflug von Kindlichkeit, kann aber die Begeisterung für das Meer nicht verdenken.
- Ich arbeite gerade immer noch an einem Review und Scylla arbeitet vermutlich an irgendeinem Standard.
- Das Kasino ist einfach nur unsere Cafeteria, dass nennt man nur borniert anders. Ich habe selbst nicht die Hälfte dort gegessen, aber pass mit dem Kaffee auf, er ist stark und sehr gut.
- Ich weis nicht ganz genau, was mit dir geplant ist, aber vermutlich wirst du auf jeden Fall schwimmen gehen können. Wenn es sich ergibt, kann ich mit dir auch einmal tauchen gehen.
- Ja, es gibt hier Haie und Quallen, dass ist die Thyrennica und natürlich kenne ich Seegurken, ich bin Meeresbiologin.
Hast du alles Griffbereit, der Zug hält nur zum Aussteigen, da schließen die Türen nach 90 Sekunden wieder zur Weiterfahrt.
Ich bin bereit sie wartet was passiert.
Und da ist unsere Station, brauchst du Hilfe mit deinem Koffer?




