@Alena@lemmy.dorfrollenspiel.de , aufwachen. Arjäël verkneift es sich, an der Teenagerin oder ihrer Schlafwagenpritsche zu rütteln, auch wenn sie wirklich schon in Ligurien sind. Sie hat sich schon fertig gemacht, zum Glück ist in der ersten Klasse eine Dusche inkludiert, aber trotzdem, wirklich wach ist sie nicht, schlafen geht einfach mit jeglicher anderen Person im Zimmer schwerlich. Alena, wir sind gleich in Genua, da müssen wir aus- und umsteigen, steh jetzt bitte auf und mach dich fertig, ich weiss, dass das Blöd auf unserer Route ist.


Scylla beugt sch vor, bis man auch in der vollen Bahnhofshalle das Flüstern hört: ^Aye, I’d say ye need tae bring yer talk up tae the standard I’d expect fae ye, otherwise – let’s just say I cannae be explainin’ it tae ye here, aye.^
Als Milan mit Alena zurückkommt, wirft er Scylla einen charmanten Blick zu.
Ey yo, Skülla, hat dir eigentlich schon mal jemand gesagt, dass deine Haare extra weich aussehen? Shampoonierst du die mit Schauma oder was?
Milan grinst.
“Die mach ich die Woche easy weg.”
Man sieht eine kleine Wutfalte bei Scylla aufblitzen, was aber mit einem starken Zug an der Zigarre kompensiert wird. Versuch dass bitte noch einmal, sonst wird dass einzige, was du diese Woche lernst “Kommunikation am Arbeitsplatz” sein.
Milan merkt sofort, dass er gerade einen Schritt zu weit gegangen ist. Sein Grinsen bröckelt ein bisschen.
Ey, ey… alles gut, alles gut. War nur Spaß, okay?
Er hebt kurz die Hände, als würde er sich ergeben.
Sorry, Skülla. War nicht respektlos gemeint.
Milan kratzt sich kurz am Nacken.
Bin halt neu hier… dachte, bisschen locker sein kommt besser an. Passiert nicht nochmal. Versprochen.
Sehr gut, wie wäre es, wenn du ab sofort bei der professionellen Distanz bleibst?
Ja, Cheffe.
Sehr gut, danke Kovač.