@Alena@lemmy.dorfrollenspiel.de , aufwachen. Arjäël verkneift es sich, an der Teenagerin oder ihrer Schlafwagenpritsche zu rütteln, auch wenn sie wirklich schon in Ligurien sind. Sie hat sich schon fertig gemacht, zum Glück ist in der ersten Klasse eine Dusche inkludiert, aber trotzdem, wirklich wach ist sie nicht, schlafen geht einfach mit jeglicher anderen Person im Zimmer schwerlich. Alena, wir sind gleich in Genua, da müssen wir aus- und umsteigen, steh jetzt bitte auf und mach dich fertig, ich weiss, dass das Blöd auf unserer Route ist.


Also,Scylla stellt sich vor @Alena@lemmy.dorfrollenspiel.de und @Milan@lemmy.dorfrollenspiel.de und ihren Panninis, auf und faltet dabei die Zeitung, wir müssen leider eine Planänderung machen, irgendwie ist im Planungsprozess untergegangen, dass ihr beiden nicht Twentie-Something, sondern Teenager seid. Zu erst einmal:
Euer Praktikum bleibt natürlich bestehen. Wir müssen jetzt nur euren Kalender für die Woche umplanen, da wir jetzt eine Aufsichtsperson für euch brauchen und ihr könnt dann auch nicht frei auf dem Betriebsgelände laufen, was heißt, dass wir euch auch nicht dort schlafen lassen können. Ich habe eine Gästewohnung, da könnt ihr schlafen, wenn ihr es schafft, dass Haus nicht abzufackeln und ― den Rest können wir auch später klären, dann fahren wir erst einmal nach Spezia!
Die Vierergruppe geht aus der Empfangshalle raus, die Sonne scheint ihnen ins Gesicht und Scylla läuft zielstrebig zu einem Jaguar E-Type der zwischen den Taxis steht. Glücklicherweise, haben zwei Personen hier “kleines Gepäck” auch verstanden, die Rückbank hat den Wagen nämlich nicht größer gemacht. Esst bitte auf, kein Essen und Trinken im Wagen.
Arjäël trinkt ihren Espresso aus, legt ihren Rucksack auf den Beifahrersitz und klappt dann den Sitz um. Es ist uns allen klar, dass die Praktikanten hinten sitzen müssen. Es ist ihr vielleicht anzumerken, dass es ihr lieber wäre, wenn sie nur auf einen Praktikanten aufpassen müsste.
Beißt beherzt in den 4. Panini und bekommt langsam fettige Finger. Sagmal Skülla, ist das dein Firmenauto? Gibt es mehr als ein Bett? Du kannst doch auf uns aufpassen und Ariel. Ich freue mich so auf das Praktikum! Sie quetscht sich auf die Rückbank und isst heimlich einen weiteren Panini, wobei sie versucht möglichst wenig zu krümeln.
Milan setzt sich neben Alena und sieht ihr verliebt dabei zu, wie sie heimlich den Panini wegsnackt.
^Oh, hey, gurl, du hast da was.^
Milan zeigt vorsichtig auf Alenas Mundwinkel.
Alena wischt sich mit der Handrückseite über den Mund und anschließend in den Sitz. Danke
Skylla blickt Arjäël an: She’s a grand speaker, isn’t she? Hoo did she git through oor scree’nin process, aye?
Dann wendet sie sich zu Alena:
Arbeiten? Ich dachte im Praktikum schaut man zu? Alena bleibt der Mund offen stehen.
Scylla ging ursprünglich davon aus, dass ihr mehr ein Traineeship macht, es scheint einige kulturelle Differenzen bei dem Verständnis zu geben ― Wir werden versuchen, dass ihr jetzt bei verschiedenen Kollegen hospitieren könnt, damit einmal seht, was wir alles so machen.
Erzähl mal, was machst du denn so genau? Jeden Tag ins Meer, mit Delfinen schwimmen, Haie beobachten und sich bunte Fische und Korallen anschauen? Vielleicht auch mit den Tieren spricht, ihnen Namen geben oder ihnen helfen, wenn sie krank sind oder sich irgendwo verfangen haben?
Alena, Kibbitz ist in der “Rohstofferschließung” aktiv ― ich bin die Meeresbiologin, die bezahlt wird, weil es gut aussieht eine zu haben, nicht weil man sich als Unternehmen für Tiere interessiert. Und 90% meiner Zeit, sitze ich im Büro und erstelle Gutachten, Reviews und Handreichungen für den Konzern.
Kannst du das nicht auch von Hausen aus machen?
Gästewohnung? Was ist das denn für ein Luxus-Praktikum, guuuuurls?!
“Heißt das, ich wohn da eine Woche allein mit Alena? Wow… das ist meine Chance.”
Milan versucht cool zu wirken, aber man sieht ihm an, dass er ziemlich begeistert ist.
Es ist streng genommen mein AeroBnB, dass ich für euch frei mache, weil man euch nicht unbeaufsichtigt auf dem Betriebsgelände lassen kann. Und du schläfst im Wohnzimmer auf der Couch, die Schlafzimmer bekommen Cinnamom und Onym. Und wenn du noch einmal Gurls sagst, wirst du flix auf deinem Betriebsausweis Kovača.
“Nööö ey… Arjaël wohnt auch bei uns? Ich hab gehofft, Alena alleine näher kennenzulernen…”
Milan verzieht kurz das Gesicht, fängt sich aber sofort wieder.
Okää, Chef!
Ich bin nicht dein Chef, aber danke für deine Compliance.
Okä Chef