• 🟡 Dorothea, 43
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    2 months ago

    Nach etwas Lebensbedrohlichem passiert oft genau das: Der Körper ist noch da, aber die Gefühle kommen nicht hinterher. Viele Menschen glauben, sie müssten glücklich sein, dankbar, erleichtert… Aber so funktioniert das nicht. Mit dir ist nichts falsch. Dein Inneres verarbeitet gerade etwas, das zu groß war, um es einfach wegzulächeln. Und darüber zu reden ist genau der richtige Schritt.

    • Jerome, 18, etwas lädiertOP
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      2 months ago

      Es ist nicht nur das… ich habe das gefühl einfach alles verpasst zu haben… ich war weg und wieder da aber alle haben sich irgendwie… weiterentwickelt? Und ich? Diggi ich habe nicht mal ne abgeschlossene Ausbildung! HDH ist zu und ich habe kein Plan was abgeht… gühlt sich an als würden alle auf einer anderen Plattform reden… Schwöre wie früher als alle von ICQ zu MSN sind oder von Facebook zu Insta oder so

      • 🟡 Dorothea, 43
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        2 months ago

        Mir ging es als Teenager sehr ähnlich. Ich hatte auch lange das Gefühl, dass alle anderen irgendwo ankommen, während ich danebenstehe und nicht verstehe, wann der Übergang passiert ist. Ich hatte keinen geraden Weg. Ich habe Umwege gemacht, Pausen, Sachen abgebrochen. Ich wusste lange nicht, wo ich hingehöre. Dieses Gefühl, dass alle auf einer anderen Plattform gewechselt sind, das kenne ich. Das ist Orientierungslosigkeit. Und Orientierung kann man wiederfinden. Aber nicht, indem man sich mit anderen vergleicht, sondern indem man erstmal akzeptiert, dass man gerade sucht.