Die Ungerechtigkeit dieser Welt kannte keine Grenzen. Kira saß vor ihrer Schüssel – dieser Frechheit aus Plastik – und musterte sie mit dem eiskalten Blick einer Kriegerin, die schon bessere Zeiten gesehen hatte. Monate. Monate lang hatte sie dieses Halbportions-Elend erduldet. Mit Würde. Mit stoischer Geduld. Aber jetzt? Jetzt war Schluss. Ihr Blick glitt langsam zu Anni hinüber. Diese Menschenfrau, die da so unbekümmert durch die Küche schwebte, als wäre alles in bester Ordnung. Als hätte sie nicht gerade das größte Verbrechen des Haushalts begangen. Wer glaubt die eigentlich, wer sie ist? Kira ließ ein leises, bedeutungsvolles Fauchen los – nicht laut, nein. Laut wäre zu einfach gewesen. Dies war ein philosophisches Fauchen. Ein Fauchen mit Geschichte. Mit Tiefe. Anni drehte sich um. Kira blinzelte einmal, langsam und königlich, und wandte dann demonstrativ den Kopf ab. Die Botschaft war übermittelt.

  • Anni Nymchen 🟢MA
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    23 days ago

    Anni starrt Kira an, ihr Blick wird weich, mitleidig, verzweifelt. Ich… du… sie ist völlig planlos, wie sie die Situation jetzt retten soll. Du… ^hättest dich auch mehr bewegen können?^

      • Anni Nymchen 🟢MA
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        22 days ago

        Anni schaut Kira sehr traurig an. Wie wär’s mit… Ein bisschen mehr gekochter Möhre? Anni hält ihr ein Stückchen Möhre vor die Nase.