Hallo, gerade scheinen sich die 3-Monats-Koliken bei allen vier Babys gleichzeitig mit einem Wums auszuschleichen, will zufällig jemand mit unseren Hunden gehen, die beiden scheinen langsam einen ernsthaften Lagerkoller zu haben, oder sie sind genervt von dem ganzen Schreien, auf jeden Fall wäre es gut, wenn sie heute nicht nur den Garten sehen können.


Dorothea bleibt kurz stehen, geht in die Hocke und dreht den Korb ein wenig, sodass Tiberius den kleinen schlafenden Fellknäuel sehen kann. Schau mal, Tiberius… ganz klein. Der Kleine bewegt sich kaum, atmet ruhig, die Pfoten zucken im Traum. Wir helfen ihm nur ein bisschen, ja? Sie lächelt Tiberius an, streicht ihm sanft über den Kopf und steht dann langsam wieder auf. Du passt mit auf. Das machst du gut. Dann geht sie weiter Richtung Vorratskammer, während sie sich noch einmal umdreht. Ich hol ihm nur schnell was zu essen. Gleich sind wir wieder weg.
Dorothea scheint keine wirklich vertrauensbildende Maßnahme errecht zu haben, den statt ruhig sitzen zu bleiben, rennt Tiberius geschickt an ihr vorbei, setzt sich vor die Tür der Vorratskammer und bellt noch lauter den Korb und Doro an.
Tiberius. Genug jetzt. Aus!
Tiberius versteht zwar kein Deutsch, fängt aber trotzdem an, dass genaue Gegenteil zu machen und jetzt zu knurren.
Dorothea hält inne und wirft einen kurzen Blick zu dem knurrenden Tiberius. Maikki? Ich glaube, dein Wachhund hat gerade beschlossen, dass die Vorratskammer sein persönliches Königreich ist. Sie bleibt bewusst auf Abstand, um Tiberius nicht weiter aufzuregen. Könntest du das Futter vielleicht kurz selbst holen? Bevor hier gleich ein diplomatischer Zwischenfall entsteht?
Maikki kommt entspannt aus dem Wohnzimmer und sieht sich die Situation an. Tiberius ist doch kein Wachhund, er ist nur … ja er ist etwas sehr territorial wenn man ihn lässt. “Tiberius, escorter, Doro, salon”, Tiberius läuft von der Tür weg und Richtung Wohnzimmer, Dorothea dabei immer noch im Blick. Geh einfach ins Wohnzimmer und setz dich hin und ich mach dass hier, okay? Soll ich dir gleich alles in eine Tasche packen?
Danke dir… ich wollte ihm wirklich nicht zu nahe treten. Er beschützt sein Zuhause ja auch ganz tapfer. Eine Tasche wäre lieb, ja. Aber nur so viel, wie ich für die ersten Tage brauche. Ich will euch ja nicht gleich leer räumen. Kurz lacht sie leise, dann geht sie langsam Richtung Wohnzimmer, so wie Maikki es vorgeschlagen hat und setzt sich vorsichtig auf die Couch, den Korb mit dem schlafenden Welpen behutsam auf ihrem Schoß.
Tiberius sieht sie wütend an, wie sie sich auf seine Couch setzt, klettert ebenfalls darauf und legt sich hin, ein Auge bei Dorothea und dem Korb, eines bei den Babys wie sie schlafen und eines bei Taika, die im Schnee im Garten spielt.
Dorothea wartet auf Maikki.