Jerome wälzt sich grquält im Bett hin und her.
Die Träume die ihn seither heimsuchen scheinen sich zu intensivieren
Das Flugzeug, die brennenden Tragflächen
Die Schreie… die gequälten Schreie und dann … Stille, schwärze…
Plötzlich, flimmernde Bilder von Zügen zusammengefaltet wie ein Akkordeon. Die Flimmernden Bilder wechseln sich wie in ein Montage Video Stakkatoartig mit dem Absturz ab. Immer schneller und schneller. Dazu Remixe von Lichterkinder?
Ein Aufblitzen eines Gesichtes, zu einer schmerzerfüllten Fratze verzogen. Ruckartig und flach in Panik atmend.
Jerome erkennt ihn sofort.
Er schreckt auf, Panik liegt in seinem Blick.
Er krabbelt die Treppe hoch so schnell er kann (fuck wann kommt der Treppenlift?!).
Er reißt jede tür der WG auf und schreit
“NIKOOO! NIKOOOOO!”
Die Anstrengung den er seinem koma-geschwächten Körper auf zwingt, lässt ihn fast schwarz vor Augen werden.
Er dreht sich vor Verzweiflung im Kreis und kann nicht anders als vor Panik, nach dem Namen zu schreien, dessen verzerrtes Gesicht er im Traum gesehen hat…


Jerome… du hast mich verstanden. Ich bin eigentlich nur hier, weil ich nach dir sehen wollte. Deine Freunde machen sich Sorgen um dich. Aber wenn du so reagierst, stößt du Menschen eher von dir weg, und das ist nicht gerade förderlich für deinen Zustand.
Halt die fresse!