Wirklich sinnhaft findet Maikki die Aktion immer noch nicht: Das umladen und umtragen, das ziehen des Bollerwagens durch das Dorf um dann dass selbe Essen zu essen, was man vor einer Stunde vorbereitet hat. Klar, es ist schön hier am See, wenn man die Augen etwas zusammen kneift, könnte es sogar Finnland sein, aber wirklich warm geworden mit Arjäëls Idee.
Noch dazu hat sich Arjäël kurz nach ihrer Ankunft auf der Decke hingelegt, mal wieder hat sie wohl Bauchschmerzen, lässt sich von der Sonne bescheinen, das Essen muss wohl noch warten. Die Babies liegen daneben, anders als Maikki haben sie aber schon gegessen und sind hoffentlich dabei, neben ihrer Mutter einzudösen.
Die damit einzigen Saaris, die etwas aus dem Brunch am See gerade machen, sind die Hunde. in einer für ihn seltenen Aktivitätsphase versucht Tiberius gerade Taika das richtige Schwimmen beizubringen, oder er hat ausnahmsweise einfach Spaß im Interagieren mit dem jungen Hund. Was es im genauen ist, ist Maikki eigentlich ziemlich egal und die Gedanken an die Folgen von zwei nassen Hunden aus einem Waldsee, schiebt sie für den Moment auch weg.
Vorsichtig legt sich Maikki neben Arjäël, lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen und macht die Augen zu, vielleicht, ist es doch ganz gut, hier zu sein?
Taika versucht, eine Ente zu fangen, ist aber im Paddeln einfach nicht schnell genug.
Tiberius sieht vom Uferrand kritisch zu, er scheint erfreut über Taikas Fortschritte zu sein.
Taika klettert frustriert auf einen Baumstamm, der leicht aus dem Wasser ragt.
Tiberius legt sich an das Ufer, soll Taika doch selbst zurück kommen.
Taika versucht still zu stehen, damit die Enten näher heran schwimmen.
Tiberius sieht beunruhigt auf Taika, vielleicht hat sie sich doch überschätzt.
Taika bleibt auf dem Baumstamm, inzwischen zitternd, weil sie Angst hat, beim ausschütteln wieder rein zu fallen.
Tiberius schwimmt genervt zu ihr und deutet ihr zur Rückkehr.
Etwas abseits davon, versucht Franzi wieder, Nathalie zu überreden mit ihr Schwimmen zu gehen: Wenn du nicht schwimmen willst, warum bist du den mitbekommen?
Weil wir einen Spaziergang machen, und du dich plötzlich ausgezogen hast und ins Wasser gegangen bist!
Und unter meinem Handtuch ist ein Badeanzug für dich!
Warum willst du noch einmal, unbedingt, dass ich Schwimme, etwas, welches du selbst total langweilig findest?
Weil ich will, dass Sport unser gemeinsames Hobby wird und du hast mir von schwimmen in unserem Teich erzählt.
Was ein Ding meines Großvaters war, ich habe dass mal als Kind häufiger gemacht.
Ach komm, es ist auch wirklich nicht so kalt wie man denkt ― bitte, für mich!
Hey, nicht mit der Lippe dass ist fies ― schon gut, aber wehe du dippst mich dann, ich hab keine Lust, meine Haare heute noch einmal zu waschen!





