Annis Grundstück sieht, seit es passiert ist, verlassen aus. Wer genauer hinsieht, bemerkt allerdings, dass der Zaun… höher, aus verschiedenen zusammengesammelten Metallgegenständen und undurchdringbarer geworden ist. Die lange Fensterfront ist meist verhangen, selten scheint ein Kerzenlicht durch den Spalt der Decken. Anni ist froh, dass bisher niemand ernsthaft auf die Idee gekommen ist, hier einzubrechen. Sie lebt. Sie kann sich ernähren. Und sie sitzt auf einem Schatz: den Samen von Gemüse und Obst.
^Hallo Kilian tschuldigung Kilian^ 🤫
Schnappt sich bisschen was zu essen und krabbelt wieder durch eine Lücke die für jeden Erwachsenen viel zu klein gewesen wäre, ein Büschel Haare die noch bisschen Blau an den Spitzen haben bleibt an einer scharfen Kante hängen aaaauaaahh fack
Steht plötzlich plötzlich hinter Luis. Er sieht aus,als habe man ihm jedes bisschen Freude aus dem Körper gesaugt. Einem so traurig aussehenden Menschen ist Luis vorher noch nie begegnet.
Hast du dir wehgetan? Beugt sich vorsichtig zu ihm runter. Hey,alles gut,ich tu dir nichts.
Holt behutsam einen Verbandskasten aus einem schwarzen Rucksack hervor,auf dem ein goldenes Kreuz prangt.
Ich will dir nur helfen
Luis guckt Johann misstrauisch an… Nickt dann langsam und versteckt seine Beute hinter sich.
Da war so voll die scharfe Kante ehy… die Kante hat zum Glück nur den Arm erwischt. Blutet bisschen aus nem Kratzer der einmal quer drüber geht, aber nichts allzu schlimmes. Tut nur verdammt weh.
streckt vorsichtig die Hand aus.
Darf ich mir das mal anschauen? Linst einmal auf die Beute. Fast hätte er sofort danach geschnappt. Dieser Hunger,er nagt an ihm,aber nach einem inneren Ringen kann er sich wieder fassen. Sein Schicksal ist bereits besiegelt. In dieser Welt geht es nicht mehr um ihn.
Schaut Luis in die Augen. Er bemüht sich um ein Lächeln.
Ich hab nicht vor dich zu bestehlen,das musst du mir glauben.
nickt langsam. Behält Johann aber genau im Auge, bereit zum weglaufen.
Ich… Weisstu ich klau auch nur so das was ich brauch… Das is nich böse oder? Ich bin nich böse 🥺
Schaut sich die Wunde genau an,dann wäscht er sie mit Alkohol aus seiner Feldflasche aus und verbindet sie.
Damit bist du einer von wenigen. Die meisten klauen so viel sie können. Sie haben Angst,dass man ihnen das was sie haben,wieder wegnimmt,daher versuchen sie soviel wie möglich auf einmal zu bekommen,bevor alles weg ist. Bevor sie weg sind. Und deshalb müssen alle anderen auch stehlen.
Springt hinter Luis aus dem Busch Ist das so, Luis? Das Dorf sollte zusammenhalten. Dann wird der scheiß schon.
Hast ja gesehen wie gut das funktioniert ehy is mal n Tag Aplok…dings und dann versucht schon irgendwer uns zu klauen und Papa schiesst den weg und …VIELLEICHT WILLST DU MICH AUCH SCAMMEN EJ, tun immer alle nur so wie wenn sie nett wären und dann nehmen sie dir wieder alles weg!
Warum sollte ich dich scammen? Naja mein Dad versucht grad an irgendwas zu arbeiten glaub ich das hilft. So Orgonschildakkumulator dingens, das unser Dorf sichert oder so, kein Plan.
Ein Pfeil, ausgehend durch einen Schlitz in einem der Gärtnereifenster, zischt knapp an Johans und Luis Kopf vorbei.
Lara schiesst aus der Deckung zurück…
Luuuiiisss komm!!!
Zieht Luis sofort hinter sich in Deckung. Vorsichtig geht er einen Schritt zurück,so dass die Gartenmauer ihm bessere Deckung gibt.
Bitte gute Frau,wir sind nicht gekommen um euch zu berauben. Wir sind in friedlicher Absicht hier
ICH HAB GENAU GESEHEN DASS EINER VON EUCH GEKLAUT HAT! Brüllt Anni aus dem Fenster.
Der Junge musste klauen.
Linst einmal vorsichtig zum Fenster hin,aus dem das Gebrüll kommt.
Lasst mich den Schaden begleichen,dann können wir reden
Hällt ein Brötchen über die Mauer
SCHULDIGUNG JOHANN rollt einen Abhang runter und rennt weg… Maaann das passiert viel zu oft dass irgendwelche Unschuldigen mit rein gezogen werden!
Herr,gib acht auf den Jungen.
Johann schickt ein Stoßgebet gen Himmel,bevor er wieder in Deckung geht
eine vermummte Gestalt klopft leise
Anni schaut panisch zur Tür und spannt den Bogen. Wer da?
^ich ähh… Pesto???^
PESTO! Anni reißt die Tür auf und strahlt. Ich dachte schon, du kommst… du kommst nicht wieder. Du warst viel länger auf Vorratssuche als geplant. Ist etwas passiert? Anni lässt ihren Blick besorgt von oben bis oben über Pesto gleiten, auf der Suche nach Wunden.
Pesto humpelt ein wenig aber ihm geht es gut
^Ich habe mich bis mach Dübelfingen vorgeschlagen! Da war ein Haus das fast unversehrt aussah… Ich hätte mich nicht in die Gartenhütte wagen sollen. Aber…. Pesto zieht aus seiner Jackentashce ein kleines Päckchen Samen hervor schau mal!!!
Oh toll! Steht drauf, was es ist? Wir müssen bald wieder Erde sterilisieren. Und die Schutzfolien weiter bauen, damit wir auch draußen anbauen können, und der widerliche Staub nicht alles erstickt.
Pesto nickt ich glaube rote Beete! Die finde ich besonders lecker!! Habe auch eingelegte gefunden…. Pesto sieht Anni mit großen Augen an ^und ich hab was mitgenommen was ich vielleicht hätre da lassen sollen^
Anni schaut Pesto fragend an.
Eine halb verhungerte Marianne geht langsam vorbei
Marianne war eine derjenigen, die sich am Anfang der Sache einfach an Annis Sachen bedient hat, ohne zu fragen. Ein Pfeil fliegt durch den Garten und den Zaun, weit genug von Marianne entfernt, aber doch nah genug, um als die Drohung zu wirken, die er ist.
Marianne schaut bösartig in Richtung Haus. Dann zieht sie den Pfeil aus dem Baum in dem er gelandet ist. Er ist viel zu wertvoll als das sie ihn stecken lassen könnte. Dann denkt sie nur, dass Anni das noch bereuen wird
Ein Brief liegt vor Annis Tür
Als Anni später am Tag ihren Sicherheitsrundgang am Haus macht, wird sie auf einen Brief aufmerksam. Sie schaut sich misstrauisch um, schnappt sich den Umschlag und verschwindet zurück ins Haus zu Pesto. Sie setzt sich an den Küchentisch und öffnet ihn.
Sie findet ein Baggy (mh das riecht gut, war mal für was Anderes), in dem drei Kerne liegen. Anni untersucht sie. Eindeutig Butternut-Kürbis. Die hat sie nicht. Daneben eine kleine Karte.
“Ich weiß, was ich hab. Und ich weiß, was du brauchst. Lass uns ins Geschäft kommen. Gemeinsam sind wir stärker. Gez. Theda.”
Anni riecht nochmal ausgiebig am Baggy (für solche Freuden ist das Leben zu gefährlich geworden) und schaut dann auf die Samen. Theda. Von Theda hatte sie seit dem Ereignis nichts gehört. Anni dachte, entweder muss sie sich eingebunkert haben oder… es nicht geschafft haben. Dafür hat die zähe alte Frau allerdings zu viele Haare auf den Zähnen. Immerhin war sie keine von denen, die regelmäßig versucht haben, die Gärtnerei anzugreifen. Vielleicht sollte sie es drauf ankommen lassen und das Gespräch suchen. Anni sieht sich nach Pesto um.






