Annis Grundstück sieht, seit es passiert ist, verlassen aus. Wer genauer hinsieht, bemerkt allerdings, dass der Zaun… höher, aus verschiedenen zusammengesammelten Metallgegenständen und undurchdringbarer geworden ist. Die lange Fensterfront ist meist verhangen, selten scheint ein Kerzenlicht durch den Spalt der Decken. Anni ist froh, dass bisher niemand ernsthaft auf die Idee gekommen ist, hier einzubrechen. Sie lebt. Sie kann sich ernähren. Und sie sitzt auf einem Schatz: den Samen von Gemüse und Obst.


Anni riecht nochmal ausgiebig am Baggy (für solche Freuden ist das Leben zu gefährlich geworden) und schaut dann auf die Samen. Theda. Von Theda hatte sie seit dem Ereignis nichts gehört. Anni dachte, entweder muss sie sich eingebunkert haben oder… es nicht geschafft haben. Dafür hat die zähe alte Frau allerdings zu viele Haare auf den Zähnen. Immerhin war sie keine von denen, die regelmäßig versucht haben, die Gärtnerei anzugreifen. Vielleicht sollte sie es drauf ankommen lassen und das Gespräch suchen. Anni sieht sich nach Pesto um.