Die Reisegruppe betritt am späten Vormittag Dream World. Schon am Eingang empfängt sie laute Musik, das Kreischen von Achterbahnen und der süße Geruch von Zuckerwatte und frittierten Snacks. Überall blinken bunte Schilder, Figuren aus Märchen und Comicwelten stehen zwischen Palmen, und aus der Ferne hört man das Rattern der großen Achterbahn. Zwischen Familien, Touristengruppen und Schulklassen bewegt sich die Hausener Reisegruppe langsam auf den großen Platz hinter dem Eingang zu. Dorothea bleibt dort stehen und wartet, bis sich alle um sie versammelt haben. Sie hebt kurz die Hand, damit das Stimmengewirr leiser wird.
Meine Lieben, wir nutzen den heutigen Tag bewusst etwas freier. Ihr könnt den Park in kleinen Gruppen erkunden. Meldet euch als Gruppe bitte bei mir und Benni an. Bleibt bitte bei euren Gruppen, damit niemand verloren geht. Zu eurer Aufgabe gehört heute auch, gemeinsam etwas zu essen zu organisieren. Sprecht euch ab, schaut euch um, entscheidet gemeinsam, worauf ihr Lust habt. Das gehört genauso dazu wie die Attraktionen. Wir treffen uns später wieder am Parkeingang. Von dort fahren wir gemeinsam mit dem Bus zurück zum Flughafen. Achtet also bitte darauf, rechtzeitig wieder dort zu sein. Genießt den Park. Aber passt aufeinander auf.


Dorothea lacht überrascht, als Kalle mit dem riesigen Plüschbrokkoli vor ihr steht. Für mich? Sie nimmt das Stofftier entgegen und drückt es kurz an sich. Das passt ja perfekt zu mir. Vielen Dank, Kalle! Bei deinem Talent sollten wir vielleicht noch ein paar andere Buden abklappern.
3 Buden später hat Doro im zweiten Arm einen riesigen Plüschteebeutel, auf dem Kopf einen riesigen regenbogenfarbenen Hut und ein riesiges Lebkuchenherz umhängen auf dem steht “I was at Dream World”
Hömma gut dattwa nich auf Gepäck achten müssen lacht
Kumma da issen Teestand. Sollnwa watt trinken?
Dorothea lacht, während sie versucht den riesigen Regenbogenhut auf ihrem Kopf zu balancieren, damit er nicht herunterfällt. Kalle, das ist wirklich einer der schönsten Nachmittage seit Langem… Einfach herumlaufen, lachen und nichts organisieren müssen… Und natürlich die ganzen tollen Gewinne! Als Kalle den Teestand erwähnt nickt sie sofort lächelnd. Ja unbedingt! Ein Tee wäre jetzt perfekt.
ennHömma ich find datt auch n richtich schönen Nammitach.
Kalle wendet sich zum Tee Verkäufer und macht das Zeichen für 2 Stück
Also…datt könnwa Zuhause gerne nomma machen. Also auch ohne Schießbude.
Der Tee kommt und Kalle bezahlt
Also nur wennze auch willz
Dorothea nimmt den Becher entgegen und lächelt Kalle an. Das ist wirklich eine schöne Idee. Das können wir sehr gerne machen. Und danke dir. Sie hebt den Becher kurz dankend an, bevor sie trinkt.