Die Reisegruppe läuft durch das Tor auf den großen Hof des Tempelgeländes. Überall glänzt Gold in der Sonne, die Dächer sind bunt verziert und an den Eingängen stehen riesige Wächterfiguren. Dorothea bleibt kurz stehen und schaut sich um. Ganz schön beeindruckend hier. Sie zeigt auf die großen Figuren am Eingang. Die stehen hier als Wächter. Die sollen symbolisch den Tempel beschützen. Dann deutet sie auf das Hauptgebäude. Dort drinnen steht der sogenannte Smaragd-Buddha. Für viele Menschen in Thailand ist das eine sehr wichtige religiöse Statue. Ein paar Mönche laufen über den Hof. Dorothea wird automatisch etwas leiser. Hier kommen viele Menschen her, um zu beten. Deshalb bleiben wir einfach ruhig und schauen uns alles an. Sie sieht wieder zur Gruppe. Ihr könnt euch ruhig ein bisschen umsehen. Bleibt aber bitte in der Nähe.
Wenn ihr euch alles angesehen habt, was ihr euch anschauen möchtet, könnt ihr euch in euren kleinen Gruppen gerne noch ein bisschen in der Umgebung umsehen. Gebt Benni oder mir bitte kurz Bescheid, bevor ihr losgeht, damit wir wissen, wer mit wem unterwegs ist. Der Bus zurück zur Unterkunft fährt um 18 Uhr. Bis dahin treffen wir uns wieder hier.


Hömma wenn du datt sachs lacht auch
Ja Hausen war schon echt ne gute Sache. Ohne datt hättich zum Bleistift Andi und vor allem Schorschi nie kennengelernt. Ach eigenslich fast alle…bis auf die olle Wolfeisen…die war damals schon ne Hexe…
Und eigenslich auch echt schön dattet dich nach Hausen verschlagen hat…und datte nich sofort wieder schreiend abgereist bis lacht wieder
Naja… das ein oder andere Mal wäre mir die Flucht auch ganz recht gewesen. Wenn man aus der Stadt kommt, denkt man ja schnell, dass auf dem Dorf alles ruhiger und einfacher ist. Aber eigentlich ist es genau das Gegenteil. Hier geht einem alles viel näher. Es ist ein bisschen wie eine große Familie. Und in großen Familien gehört nun einmal auch Chaos dazu. Sie lächelt. Aber im Großen und Ganzen bin ich wirklich sehr zufrieden in Hausen. Ich wurde herzlich aufgenommen und mir sind viele von euch sehr ans Herz gewachsen. Auch wenn ich manchmal den Eindruck habe, dass der ein oder andere ganz froh wäre, wenn ich doch noch die Flucht ergreife. Dorothea lacht.