Nach einer aufwendigen Rettungsaktion, ausgelöst durch drei Teenager, denen es offenbar schwerfällt, Anweisungen zu befolgen, die selbst der vierjährige Mitreisende besser versteht als sie, erreicht die Reisegruppe schließlich vollständig und unversehrt Koh Larn.
Am hellen, feinen Sandstrand mit seinem fast unwirklich türkisfarbenen Wasser wartet bereits eine Einheimische. Im warmen Sand sind in einem großen Halbkreis Yogamatten ausgelegt. Die Lehrerin begrüßt die Gruppe mit einem Lächeln und bittet alle, sich barfuß auf eine Matte zu stellen.
Die Stunde beginnt mit langsamen Atemübungen. Die Gruppe soll zunächst einfach nur stehen, den warmen Sand unter den Füßen spüren und den Atem bewusst wahrnehmen. Danach folgen einfache Bewegungen: vorsichtiges Dehnen, langsame Vorbeugen, Balanceübungen und ruhige Flows, bei denen sich die Bewegungen mit dem Atem verbinden.
Nach dem Yoga geht es ein Stück weiter den Strand entlang zu einem ruhigeren Abschnitt. Dort stehen mehrere Massageliegen unter schattenspendenden Palmen bereit. Für die jüngeren Kinder liegt etwas Sandspielzeug daneben, während die anderen sich auf die Liegen legen. Eigentlich hatten Dorothea und Benni geplant, während der Thai-Massage mit der Gruppe ins Gespräch zu kommen und darüber zu sprechen, wie wichtig es ist, dem Körper auch mal Ruhe zu gönnen. Doch schon nach wenigen Minuten passiert etwas anderes: Bevor sie auch nur einen einzigen pädagogischen Satz sagen können, sind sie eingeschlafen, vollkommen erschöpft von der Reise, den Teenagern und der Rettungsaktion. Von der Welt um sie herum bekommen sie nichts mehr mit.


Kalle sucht einen langen Stock. Er legt sich in den warmen Sand, peilt über den Stock und atmet langsam ein und aus. Er hält kurz den Atem an und atmet dann weiter. Die Atempausen werden länger und er bewegt
den Abzugsfingerden Zeigefinger. Als es heißt das es an die fließenden Bewegungen geht bewegt er sich in einer fließenden Bewegung auf ein Knie, dann auf die Beine. Er läuft ein kurzes Stück, wirft sich hin, rollt sich ab und kommt wieder auf einem Knie nach oben. Den Stock hält er immer noch auf sein Ziel gerichtet. Der Stock zuckt zweimal kurz nach oben. In einer fließenden Bewegung legt Kalle den Stock ab, zieht eine Banane aus dem Holster und visiert mit dieser wieder an. Die Banane zuckt dreimal, Kalle nimmt den Stock in eine Hand, rollt sich ab hinter einen großen Stein der am Strand liegt und lehnt sich an diesen.Anni starrt Kalle verwirrt an.
Kalle schaut zu Anni und vollführt eine Abfolge an Gesten. Dann nickt er sie fragend an
^Die hast du mir noch nicht beigebracht.^ Anni zuckt die Schultern und nickt gleichzeitig.
Kalle, was wird das?
Hömma runter Doro!
Kalle sprintet zu Doro, packt sie an der Hüfte, wirft sie über die Schulter und sprintet mit ihr zurück in die Deckung
Dorothea stößt einen überraschten Laut aus, als sie plötzlich über Kalles Schulter hängt. Kalle! Wir sind hier nicht auf dem Gefechtsfeld!
Hömma allet kammann als Gefechtsfeld nutzen. Dat is wie mit…ach lassenwadatt
Ich will auch mal 🤣
Drückt Luis eine Banane und eine Orange in die Hand
Hömma Gefreiter Stieglbeer! Vorrücken auf die nächste Stellung. Ich geb dir Feuerschutz. Und dann wirfse den Hundesöhnen die Granate innen Bunker!
JAAAA rennt durch den Sand, fliegt auf die Fresse und fängt an zu heulen
reicht ihm eine Hand um ihm aufzuhelfen Broo pass auf!!
Is nich schlimm war weich nimmt Hand und steht auf danke Leoo
Kein Ding, macht 3000 Euro!