Ein älterer Mann im Priestergewand schlendert ruhigen Schrittes durch Hausen. In seiner Linken hält er eine große Stofftasche,in der er sein spärliches Hab und Gut verstaut hat und in seiner Rechten eine etwas abgetragene Bibel. Der Mann strahlt eine Ruhe und Gelassenheit aus,die,wie es scheint,sich durch nichts aufheben lässt. Für einen kurzen Moment bleibt er stehen. Ein lächeln huscht über sein Gesicht. Wie lange ists her,dass ich das letzte Mal hier war? 15 Jahre müssten es inzwischen sein. Er erinnert sich noch gut,wie er damals das Dorf verlassen hatte. Mit welcher Entschlossenheit er damals aufbrach,er als kleiner Bankier,der besessen vom Geld,vom Prunk und von Eitelkeit war.Ein Mann,der größer sein wollte als ein kleines Dorf,der Teil von etwas großem,der High Society sein wollte. Doch all das ist Vergangenheit. Auf seiner langen Reise hat Johann zu Gott gefunden und hofft nun,ihn zurück in die Herzen der Leute zu bringen. Und am schönsten ists doch immer daheim,genau deshalb ist Johann in sein altes Heimatdorf zurückkehren. Hier will er den Leuten das Glück näherbringen. Hier möchte er eine Hilfe für die Leute sein.

Für einen Moment lässt Johann alles auf sich wirken. Die kühle Mittagssonne,die Vögel,die in den Bäumen ihre Lieder singen und die Kirchenglocken.

Ich danke dir,oh Herr,dass du mir den Weg gezeigt hast. Ich werde deine Güte ehren und die Leute hier zum Glück führen.

Zufrieden stapft er weiter in Richtung Rathaus.

  • Luebben@lemmy.world
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    1 month ago

    Ja, es ist Sonntag. Holger sitzt selbstverständlich trotzdem im Vorzimmer des Rathauses. Er weiß nicht genau, was Herr Grabowski sich dabei gedacht hat, Herr von Wellensteyn als Interimsbürgermeister zu benennen. Vermutlich haben der Bachmann und das Export aus ihm gesprochen.

    Für heute heist es: So viel wie möglich erledigen, bevor die neue Woche beginnt und der Hochwohlgeborene wieder durch die Gänge des Rathauses wandelt und alles aufscheucht.

    Holger steht auf, legt ein Formular aufs Faxgerät und tippt eine Nummer ein.

    • Pater Johann (50) (grün)OP
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      1 month ago

      winkt lächelnd zurück. Vieles hat sich verändert seit er das letzte Mal hier war. So viele fremde Gesichter. Oder sind es bekannte Gesichter? Johann hat vieles nicht mehr auf dem Schirm.

      Er geht auf Julien zu.

      Guter Herr,wenn ich fragen darf,wie war euer Name noch gleich? Ich kann mich nur noch an wenig aus meiner Zeit hier erinnern

  • HeidiWolfeisen
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    1 month ago

    Guten Tag. Priester sind einige der wenigen Menschen zu denen Heidi freundlich ist.

    • Pater Johann (50) (grün)OP
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      1 month ago

      Guten Tag die Dame. Johann deutet eine leichte Verbeugung an

      Sie kommen mir noch bekannt vor. Sagen sie,sind sie die Frau Wolfeisen?

      • HeidiWolfeisen
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        1 month ago

        Selbstverständlich. Heidi schüttelt den Kopf was führt Sie wieder zu uns?

        • Pater Johann (50) (grün)OP
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          1 month ago

          Wieder? Frau Wolfeisen,haben sie mich so schnell wiedererkannt?

          Ich bin hier,um den Leuten hier im Dorf und im Umkreis zu helfen und mit ihnen mein Glück zu Teilen. Ihr müsst wissen,ich hatte eine Erleuchtung und so habe ich den Weg zurück zum Herrn gefunden.

          bekreuzigt sich

          • HeidiWolfeisen
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            1 month ago

            Da beleidigen Sie mich beinahe. Ich erinnere mich an jeden. sie kneift die Augen ein wenig zusammen und denkt an ihr Aktenlager im Keller. Zu jedem Anwohner hat sie dort fein säuberlich Notizen angelegt, die bis in ihre Stasi Informanten Zeit zurück gehen. Sie wollen sicherlich wieder etwas von meinem beliebten Sandkuchen essen, nicht wahr?

            • Pater Johann (50) (grün)OP
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              1 month ago

              Ich hoffe sie können mir verzeihen,Frau Wolfeisen,lang ists her,dass ich in diesem Dorf verweilte. Der Herr hat sie wahrlich mit einem guten Gedächnis gesegnet. Ihre Einladung nehme ich dankend entgegen.

                • Pater Johann (50) (grün)OP
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                  1 month ago

                  Nun,Frau Wolfeisen,ich habe im Moment noch keine Bleibe,aber so Gott will,wird er sich meiner erbarmen. Ich habe bisher niemanden gefragt,so will ich doch keinem zur Last fallen.

  • MamiBeamitKuh@lemmy.world
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    1 month ago

    Hallo 🤭🤭🤪🤪 Die 30jährige Bea geht mit ihren beiden 18 Monate alten Zwillingen im Bollerwagen spazieren. Sie hat eine Kuh davor gespannt Sie kommen mir aber bekannt vor🤭🤭🤭

    • Pater Johann (50) (grün)OP
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      1 month ago

      Johann betrachtet die Frau etwas länger als üblich. Kinder im Bollerwagen und dann auch noch von einer Kuh gezogen,na das ist ein Anblick,der sich einem nicht alle Tage bietet. Und irgendwie kommt die Frau ihm auch ein wenig bekannt vor,Johann kann sich dennoch kein Reim darauf bilden wer sie ist

      Guten Tag,die Dame Johann lächelt und deutet eine leichte Verbeugung an,als würde er nicken

      Es würde mich überraschen wenn ich ihnen bekannt vorkomme,schließlich war ich vor über 10 Jahren das letzte Mal hier.

      • MamiBeamitKuh@lemmy.world
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        1 month ago

        Ach ich bin doch hier aufgewachsen 🤪🤪🤪 Aber sie waren keiner der Kirchgänger die mich wegen meiner älteren beiden Kinder verurteilt haben oder?😵‍💫😵‍💫😵‍💫 es passiert nun mal au ch, dass man mit 14 schwanger werden kann🤪🤪🤪

        • Pater Johann (50) (grün)OP
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          1 month ago

          Nein,werte Frau,früher ward ich der Kirche gänzlich abgeneigt.

          Mit 14 schwanger? In Johanns Kopf rattert es. Damals gab es doch eine Teenie Mutter im Dorf. Damals fand er das furchtbar,aber heute weiß er,das die Liebe kein Verbrechen ist,ganz gleich wie sie aussehen mag. Aber wie hieß sie denn noch? Johann kann sich nicht mehr erinnern.

          Ich würde es nicht wagen,sie wegen ihrer Kinder zu verurteilen. Und biite verzeiht mir meine Frage,aber wer wart ihr noch gleich? Euer Name ist mir entfallen

            • Pater Johann (50) (grün)OP
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              1 month ago

              schaut nachdenklich,dann als er sich erinnert,lächelt er zufrieden

              Ahh,die Bea. Als ich dich das letzt Mal sah,warst du noch ein ganzes Stück jünger und, um es nett zu sagen,temperamentvoller. lächelt einmal kurz

              Nein,eine Unterkunft habe ich nicht. Der Herr versorgt mich mit allem was ich brauche zeigt auf den Stoffbeutel Dennoch werde ich es mir nicht nehmen lassen,in der Kirche oder im Rathaus nachzufragen. Und zu aller Not schlafe ich in der alten Scheune drüben hinterm Feld

              • MamiBeamitKuh@lemmy.world
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                1 month ago

                Das ist fut möglich 🤭🤭🤭 meine zwei ältreren sind gerade auf Klassenfahrt 🤪🤪🤪❤️ du könntest mindestens ao lange bei mir auf dem Hof bleiben 🤭🤭🤪

                • Pater Johann (50) (grün)OP
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                  1 month ago

                  Das ist zu großzügig. Ich würde aber nur in euren Hof einkehren,wenn ich euch nicht zur Last falle. Ich denke nicht,dass ich dir eine allzu große Hilfe wäre,doch ich werde deine Großzügigkeit nie vergessen.

  • 🟢 Helmut Strohkirch, Dorfsheriff
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    1 month ago

    Helmut ist mit der sehr wichtigen Aufgabe beschäftigt vor dem Rathaus Parkuhren zu kontrollieren, schiebt die Sonnenbrille auf die Nasenspitze und guckt erstaunt über den Rand

    Samma! Träume ich oder… Ist das unser Herr Pater?

    • Pater Johann (50) (grün)OP
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      1 month ago

      Nun,werter Herr,ich denke nicht,dass ich ihr Pater bin,sicherlich habt ihr bereits einen Pfarrer,der eure Kirche leitet. Ich bin nur wieder hergeeilt,um in zu unterstützen.

      streckt lächelnd seine Hand aus. Verzeiht,das war unhöflich von mir. Ich bin Pater Johann. scheint einen Moment nachzudenken,dann erinnert er sich wieder und sie sind der Herr Strohkirch,nicht wahr?