Alena steht vor dem Stoffwechsel in Hausen und schaut noch einmal kurz auf ihr Spiegelbild in der Scheibe. “Okay komm, ich mach jetzt einfach. Nicht rumstehen wie bestellt und nicht abgeholt.” Sie tritt ein. Hallo, ich bin die Alena, ich bin heute fürs Praktikum hier.


Wie locker darf es denn werden?
Ich würde mich da überraschen lassen wollen, was schönes lockeres, was man nicht nur auf der Couch tragen kann, sondern auch in guter Gesellschaft, was aber nicht nur locker für den Sommer, sondern auch noch für den Restwinter ist.
Alena nickt und denkt nach. Ganz helle Töne. Creme, Elfenbein, helles Taupe oder ein sanftes Rauchblau. Das gibt sofort Kontrast. Sie nimmt ein Midi in einem dieser Töne, kombiniert mit feinem Strick oder einer soften Bluse. Der Kontrast zu deinen Haaren sorgt automatisch für Präsenz, auch wenn der Schnitt zurückhaltend ist. Beim Schmuck lieber warmes Metall. Gold wirkt bei dunklem Haar oft besder als Silber. Sie lächelt. Du musst gar nicht viel machen. Deine Haarfarbe bringt schon genug Ausdruck mit. Alena zögert kurz ^Darf ich dich etwas privates fragen?*
Nathalie lächelt, Alena möchte sie zwar einkleiden als seie sie eine Rentnerin, aber trotzdem mag sie es, ihr dabei zu zusehen wie sie sich bemüht. Klar, darfst du dass.
^Papa hat mir von dir erzählt, immer positiv. Und dann aufeinmal garnichts mehr. Er schweigt das Thema Tod. Warum?^
Dein Vater hat über mich gesprochen?! Was hat er den gesagt?
Nice try, aber das war kein UNO-Reverse. Antwort?
Ich weiss doch nicht, warum dein Vater nicht mehr über mich spricht. Aber du darfst mir als Ausgleich zwei andere Fragen stellen?!
Schade aber nagut. Wird seine Gründe haben. Sie überlegt kurz. Eigentlich habe ich keine Fragen. Mir kommt es so vor als würden wir uns kennen. Sie lacht und legt die nicht anprobieren Röcke zurück.