Es war ein klarer Wintersonntag, und Mia zog ihre dicke, warme Jacke noch ein Stück enger um sich, während sie vorsichtig über den leicht gefrorenen Spielplatz stapfte. Gerade hatte ihre große Schwester sie abgesetzt und winkte noch einmal vom Auto aus, bevor es langsam die Straße hinunterrollte. Jetzt war Mia ganz allein – keine Kinder weit und breit, nur das leise Knirschen des Schnees unter ihren Stiefeln, das leise Pfeifen des kalten Windes zwischen den kahlen Ästen der Bäume und die spärlichen Sonnenstrahlen, die auf die vereisten Rutschen und Schaukeln glitzerten.
Heute hatte Mia beschlossen, etwas Neues auszuprobieren. Ihr Herz klopfte ein bisschen schneller, als sie die große Kletterwand ins Auge fasste, die sie sonst nur aus der Ferne bewundert hatte. Die eisigen Griffe schimmerten im Licht, und sie konnte die kleinen Spuren von anderen Kindern sehen, die vielleicht gestern noch hier gespielt hatten. Ein leises Abenteuergefühl stieg in ihr auf – und gleichzeitig ein winziger Hauch von Nervosität.


Nachdem Kira ihre Freiheit wiedererlangt hatte, streunte sie neugierig durch das Dorf. Ohne bestimmtes Ziel ließ sie sich treiben, schnupperte hier und da und folgte schließlich den vielen interessanten Gerüchen bis zum Spielplatz.
Dort hielten sich einige Kinder und Erwachsene auf, doch Kira ließ sich davon nicht weiter beeindrucken. Nachdem sie den Spielplatz gründlich erkundet, alles ausgiebig beschnuppert und ihr Revier markiert hatte, näherte sie sich dem Sandkasten.
Zielstrebig begann sie zu graben, bis ein kleines Loch entstanden war, erledigte ihr Geschäft und scharrte den Sand anschließend sorgfältig wieder darüber. Zufrieden mit sich selbst verließ sie den Sandkasten, trottete gemächlich davon und setzte ihren Streifzug fort, als wäre nichts gewesen.
Als Mia das sieht grinste sie nur
Ähhh… Sucht ne Schaufel um das Häufchen weg zu machen
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