In Hausen tut sich etwas. Die bis vor kurzem leer stehende Tankstelle ist nun wieder von Leben erfüllt. Ein junger Mann, Kenny Keller, seines Zeichens Hausener Original und erfolgreicher Student im Bereich Tankstellenwissenschaften hat den Laden übernommen.
Über dem Eingang thront ein Schild: “Kenny’s Tankparadies” , die Regale sind gefüllt mit Sandwiches, Getränken, Prepaid-Karten und anderen Kleinigkeiten wie Feuerzeugen. Hinter dem Thresen steht ein Schrank mit Kennys größten Schätzen: Jede erdenkliche Zigarettenmarke, Vapes in allen Farben und Formen und eine wilde Ansammlung an Alkoholsorten. Ohne jede Ordnung, aber man sagt ja: Das Genie beherrscht das Chaos! Einige Wurst- und Käsebrötchen sind ausgelegt, frisch zubereitet, nicht perfekt aber einfach und schmackhaft. Und dann ist da natürlich Kenny Keller selbst: Ein junger Kerl von gerade einmal 18, mit stilvoll aufgerissener Jeans, Metallica-Pullover und falsch aufgesetzter Basecap. Oder, in seinen Augen: Genau richtig.
Ebenso befindet sich nun ein neuer Anbau am Tankstellengebäude, perfekt um dort Partys zu veranstalten oder sich mit Freunden zu treffen
In der Dorfgruppe erscheint eine Nachricht
Kennys Tankparadies hat nun geöffnet! Alle Waren vorübergehend zum halben Preis. Kommt vorbei, habt Spaß und genießt! Jeder ist Willkommen.


Ich kann Ihnen ein Käsebrötchen mit Salat anbieten. Das ist so halb vegetarisch denk ich mal.
Nein, das passt leider nicht für mich, aber danke Ihnen. Dann nehme ich nur ein Wasser. Dorotheas Magen grummelt hörbar.
Reicht ihr eine Flasche Wasser Nur 10 Cent, dann!
Oh! Das ist ja wirklich sehr fair… das erlebt man heutzutage selten. Sie lächelt anerkennend und nickt. Vielleicht wäre es ja auch eine schöne Idee, ab und zu ein veganes belegtes Brötchen anzubieten. Mit Hummus, Gemüse oder Avocado zum Beispiel… das würden bestimmt einige gerne nehmen. Dorothea reicht ihm einen 5€ Schein. Stimmt so… der Rest ist fürs Sparschwein.
Schankedöner!
Wie bitte?
Ehm…dankeschön!
Gern geschehen.