Maximilian sitzt im Dunkeln am Küchentisch. Die Rollos sind unten, das Haus still. Vor ein paar Tagen sah es hier freundlicher aus. Jetzt nur noch die Küche. Das Bild vom Picknick drängt sich auf. Glauben heißt jedoch nicht Wissen und es hilft nicht gegen Ziehen im Bauch.
Draußen kündigt sich Veränderung mit Motorengeräuschen an. Die Spedition findet den Ort erst beim zweiten Anlauf. Verwirrte Blicke, falsches Navi, dann doch richtig. Karton um Karton landet in der Einfahrt, Möbel lehnen an der Garage, alles auf einmal. Im gleichen Moment erhält Maximilian eine SMS von Berti.
“Hallo Maxi, bin untergetaucht. Drehe Doku über Dübelfingen. Habe ausversehen die falsche Adresse für meine Speditionslieferung angegeben. Nicht schlimm, behalte es, wenn du willst. Entschuldigung für das Chaos. Melde mich. Berti.”
Als die Transporter wieder verschwinden, steht er da. Völlig überrumpelt. Er beschließt aus seiner Komfortzone herauszukommen und schreibt in die Dorfgruppe.
Kurze, spontane Aktion:
Ich habe eine falsche Lieferung erhalten in Form von Möbeln, Deko, Farbe… Garage und Hof sind voll, Haus ist noch ziemlich leer.
Ich bestell Pizza und Getränke.
Wer kurz Zeit und zwei Hände hat, kommt gern vorbei. Zum schnacken oder helfen.
Aber du darfst nich einfach weg sein dann wenn du Möbel hast oke? Das nämlich fies wenn du dann einfach weg bist!
Macht Box auf. Hält Regalteile in der Hand. Hat offensichtlich was cooleres als Regalteile erwartet und guckt bisschen enttäuscht
Maximilian guckt verwirrt. Warum sollte ich weg sein? Ich bleibe genau hier. Kannst du die Kartons alle beschriften? Er gibt Luis einen Abwaschbaren Filzstift in die Hand Danach würde ich die Kartons erstmal in die Zimmer räumen in die sie gehören. Da ich selbst keine Idee habe übertrage ich dir die Aufgabe.
Er öffnet einen Karton und schaut was drin ist. Ein Salzstreuer mit einem Zettel auf dem Pfeffer steht. Ich glaube… Hier ist viel Quatsch drin.
schreibt “Quatsch” auf Karton
grinst
zeichnet Pimmel auf Karton
Perfekt. Wo machen wir die hin? Maximilian überlässt Luis die Führung.
Öhh… Da 👉🏻 tut Kiste mit Quatsch in nen Raum, der jetzt wohl für immer und ewig der Lagerraum ist
Aber wart mal ehy müssen zuerst denken, wo willstn Schlafzimmer und so, weil wenn ich irgendwo n Bett hin tu dann isses nachher einfach so!
Am besten ist es ja oben denke ich? Vlt in dem Raum. Wo man ins Badezimmer gehen kann und auf der anderen Seite der kleine Raum mit Kleiderschrank ist? Oder Keller?
Wäääähhh Bett im Keller? …oh oder die Quatschbox in Keller? Quatschbox in Keller macht hart mehr Sinn als Bett
Du hast entschieden, machen wir so. Maximilian räumt die Quatschkiste in den Keller.
Wie geht’s eigentlich dir, Lina, Lara und Stiegl?
Maximilian tritt näher an Nathalie heran das ist Wandfarbe. Liquidität gehört zu Finanzen. Konsistenz nennt man das. Er nimmt leicht ihr Handgelenk und rollt die Farbrolle die Wand hinauf.
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Nathalie versucht keine Rührung zu zeigen und lässt ihn einfach erst einmal machen, ist schließlich seine Wand.
Maximilian lässt sie wieder los und nimmt Abstand. Jetzt du. Er guckt sie erwartungsvoll an
Macht ungelenk die selben Bewegungen wie vorhin mit Maximilian.
Er sagt nichts mehr und schaut sich die fleckige Wand an. Ja… Der Wille zählt. Maximilian macht das Licht aus und zieht die Tür zu. Maximilian und Nathalie stehen im dunklen Raum. Sieht ganz gut aus, was meinst du?
Ähm … sollten wir für das Beurteilen nicht das Licht anmachen?!
Macht das Licht wieder an. Ich glaube es war besser als es aus war. Pause?
Ähm … warum war es dunkel besser? Und wolltest du nicht deine Küche eingeräumt haben, da passt doch keine Pause hinein?!
Maximilian krempelt die Ärmel hoch, zieht einen Karton aus der Garage und stellt ihn in den Flur. Dann den nächsten. Er schiebt ein Möbelstück zur Seite, räumt den Weg frei, stapelt Kisten neu. Holz klackt, Pappe reißt, Schritte gehen hin und her zwischen Haus und Garage.
Also … ich kann gerne helfen, bin gerade eh mit packen fertig.
Perfekt Maximilian lächelt. Pizza steht in der Küche, Softgetränke und Wasser ebenfalls. Wir könnten gleich die Couch verrückten, damit ich Gardinenstangenlöcher bohren kann und anschließend die linke Wand vom Fenster pastellgrün streichen.
Können deine Klamotten dreckig werden? Ansonsten habe ich im Bad Maleranzüge in Einheitsgröße.
Ähm … vielleicht nehme ich einen Maleranzug. Jaël verschweigt lieber, dass sie offiziell “Luftschnappen vor der Arbeitswoche” ist. Was für Pizza ist das dann?
Wir hätten Salami, Thunfisch, Brokkoli mit Tomaten und… Ich weiß garnicht was da drauf ist und eine Hausener spezial ^Was auch immer das sein mag^.
Er setzt sich hin und knabbert an einem Stück Salamipizza. Ganz schön viel zutun. Eigebtlich habe ich garkeine Lust aber ich weiß heute sonst nichts mit mir anzufangen.
Nimmt sich Thunfisch und setzt sich neben ihn, ^geht mir ähnlich.^
Da sagst du was. Momentan ist alles ein wenig… er überlegt kurz durcheinander.
Wie läuft es mit der Familie? Arbeit?
Na ja, ist halt wie es ist; mal sehen ob morgen auf Arbeit alle etwas ruhiger sind.
Wie immer. Maximilian beißt von der Pizza ab, nickt zustimmend und genießt die Ruhe in Gesellschaft.
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Also, was ist der Plan?, Nathalie steht in für ihre Verhältnisse sehr funktionaler Kleidung vor Maxis Tür.
Hey du. Maximilian mustert sie. Es kommt drauf an wofür du gekommen bist. Pizza essen und quatschen, richtig anpacken und Möbel aufbauen oder helfen einen Plan aufzustellen, ich bin nämlich ratlos.
Dann mache ich jetzt einen Plan und danach fängst du an, deine eigene Arbeit zu machen, oder?
Das klingt nach einem Plan. Also planmäßig ist das bis jetzt gut ausgearbeitet das du einen Plan planst. Brauchst du Rahmenbedingungen?
Hast du nicht schon Rahmenbediegnungen selbst erstellt?! Muss ich dass jetzt alles selber machen?!
Maximilian holt sein Notizbuch hervor. Also, natürlich habe ich die Rahmenbedingungen für einen Plan schon erstellt. Er zeigt auf die Kartons Kartons. Er zeigt auf die Möbel Möbel. Er zeigt auf die Farbe Farbe.
Dass ist doch kein Plan, dass ist Semantik. Gib mir doch einmal den Grundriss zum Anfang.
Maximilian reicht einen dicken Ordner mit sämtlichen Unterlagen. Das hätte ich, alternativ ein Maßband, Stift und Papier? Er guckt ratlos aber glücklich.




