Maximilian sitzt im Dunkeln am Küchentisch. Die Rollos sind unten, das Haus still. Vor ein paar Tagen sah es hier freundlicher aus. Jetzt nur noch die Küche. Das Bild vom Picknick drängt sich auf. Glauben heißt jedoch nicht Wissen und es hilft nicht gegen Ziehen im Bauch.
Draußen kündigt sich Veränderung mit Motorengeräuschen an. Die Spedition findet den Ort erst beim zweiten Anlauf. Verwirrte Blicke, falsches Navi, dann doch richtig. Karton um Karton landet in der Einfahrt, Möbel lehnen an der Garage, alles auf einmal. Im gleichen Moment erhält Maximilian eine SMS von Berti.
“Hallo Maxi, bin untergetaucht. Drehe Doku über Dübelfingen. Habe ausversehen die falsche Adresse für meine Speditionslieferung angegeben. Nicht schlimm, behalte es, wenn du willst. Entschuldigung für das Chaos. Melde mich. Berti.”
Als die Transporter wieder verschwinden, steht er da. Völlig überrumpelt. Er beschließt aus seiner Komfortzone herauszukommen und schreibt in die Dorfgruppe.
Kurze, spontane Aktion:
Ich habe eine falsche Lieferung erhalten in Form von Möbeln, Deko, Farbe… Garage und Hof sind voll, Haus ist noch ziemlich leer.
Ich bestell Pizza und Getränke.
Wer kurz Zeit und zwei Hände hat, kommt gern vorbei. Zum schnacken oder helfen.


Maximilian lässt sie wieder los und nimmt Abstand. Jetzt du. Er guckt sie erwartungsvoll an
Macht ungelenk die selben Bewegungen wie vorhin mit Maximilian.
Er sagt nichts mehr und schaut sich die fleckige Wand an. Ja… Der Wille zählt. Maximilian macht das Licht aus und zieht die Tür zu. Maximilian und Nathalie stehen im dunklen Raum. Sieht ganz gut aus, was meinst du?
Ähm … sollten wir für das Beurteilen nicht das Licht anmachen?!
Macht das Licht wieder an. Ich glaube es war besser als es aus war. Pause?
Ähm … warum war es dunkel besser? Und wolltest du nicht deine Küche eingeräumt haben, da passt doch keine Pause hinein?!
Im dunklen sieht man die Flecken und Farbspritzer nicht so stark. Er lächelt verlegen Dann machen wir mal in der Küche weiter. Drückt Nathalie einen Karton in die Hand.
Läuft ihm in die Küche nach, leicht gereizt, weil ihm anscheinend ihr Pinselstrich nicht gefällt.
Maximilian stellt ein paar Kartons auf die Kücheninsel und beginnt einzuräumen. Er reicht Nathalie die Tassen. Nathalie, viel mehr als dein Namen kenne ich von dir garnicht. Magst du mir etwas über dich erzählen? Beruf? Hobbys? Reisen? Er reicht ihr weitere Tassen.