Maximilian sitzt im Dunkeln am Küchentisch. Die Rollos sind unten, das Haus still. Vor ein paar Tagen sah es hier freundlicher aus. Jetzt nur noch die Küche. Das Bild vom Picknick drängt sich auf. Glauben heißt jedoch nicht Wissen und es hilft nicht gegen Ziehen im Bauch.
Draußen kündigt sich Veränderung mit Motorengeräuschen an. Die Spedition findet den Ort erst beim zweiten Anlauf. Verwirrte Blicke, falsches Navi, dann doch richtig. Karton um Karton landet in der Einfahrt, Möbel lehnen an der Garage, alles auf einmal. Im gleichen Moment erhält Maximilian eine SMS von Berti.
“Hallo Maxi, bin untergetaucht. Drehe Doku über Dübelfingen. Habe ausversehen die falsche Adresse für meine Speditionslieferung angegeben. Nicht schlimm, behalte es, wenn du willst. Entschuldigung für das Chaos. Melde mich. Berti.”
Als die Transporter wieder verschwinden, steht er da. Völlig überrumpelt. Er beschließt aus seiner Komfortzone herauszukommen und schreibt in die Dorfgruppe.
Kurze, spontane Aktion:
Ich habe eine falsche Lieferung erhalten in Form von Möbeln, Deko, Farbe… Garage und Hof sind voll, Haus ist noch ziemlich leer.
Ich bestell Pizza und Getränke.
Wer kurz Zeit und zwei Hände hat, kommt gern vorbei. Zum schnacken oder helfen.


Ich bin Privatier und ja, ich bin immer so entspannt?
Man muss mal entschleunigen. Wollen wir das gemeinsam probieren? Maximilian setzt sich hin und guckt durchs Fenster in die Natur. Setz dich, ich möchte dir was zeigen.
Setzt sich wiederwillig, sie hat die starke Vermutung, dass das wie die “Teamzeiten” auf Arbeit wird.
Maximilian starrt aus dem Fenster, hebt plötzlich einen Finger und zeigt in die Dunkelheit. Da, hast du es gesehen?
Das war ein einsames Blatt im Wind.
Du hast es nicht verstanden. Also nochmal. Er zeigt nach draußen. Hast du es gesehen?
Ja da ist wer mit dem Auto am Waldsee, aber was willst du mir jetzt sagen?
Nein, du verstehst es nicht. Mach mal deine Augen zu, dann machen wir weiter.
Nathalie fragt sich, was Maximilian jetzt hat, sie dachte er will hier was arbeiten ― sie atmet ein und aus, sie kann sich ja einmal darauf einlassen.
Maximilian geht nach draußen und packt die Kartons an. Irgendeiner muss es ja machen.