Maximilian sitzt im Dunkeln am Küchentisch. Die Rollos sind unten, das Haus still. Vor ein paar Tagen sah es hier freundlicher aus. Jetzt nur noch die Küche. Das Bild vom Picknick drängt sich auf. Glauben heißt jedoch nicht Wissen und es hilft nicht gegen Ziehen im Bauch.
Draußen kündigt sich Veränderung mit Motorengeräuschen an. Die Spedition findet den Ort erst beim zweiten Anlauf. Verwirrte Blicke, falsches Navi, dann doch richtig. Karton um Karton landet in der Einfahrt, Möbel lehnen an der Garage, alles auf einmal. Im gleichen Moment erhält Maximilian eine SMS von Berti.
“Hallo Maxi, bin untergetaucht. Drehe Doku über Dübelfingen. Habe ausversehen die falsche Adresse für meine Speditionslieferung angegeben. Nicht schlimm, behalte es, wenn du willst. Entschuldigung für das Chaos. Melde mich. Berti.”
Als die Transporter wieder verschwinden, steht er da. Völlig überrumpelt. Er beschließt aus seiner Komfortzone herauszukommen und schreibt in die Dorfgruppe.
Kurze, spontane Aktion:
Ich habe eine falsche Lieferung erhalten in Form von Möbeln, Deko, Farbe… Garage und Hof sind voll, Haus ist noch ziemlich leer.
Ich bestell Pizza und Getränke.
Wer kurz Zeit und zwei Hände hat, kommt gern vorbei. Zum schnacken oder helfen.


Jaël war schon nach Schluck drei etwas sehr angeschwippst und hat nur die Hälfte mitbekommen, nickt einfach und nimmt das Zweite entgegen. Dass ist ziemlich … scheiße?
Es ist wie es ist Maximilian beschließt heute nichts mehr zu machen und bleibt ruhig sitzen. Ihm geht es sichtlich besser, alle Gedanken einmal erzählt zu haben.
Sehr wohl, ist übrigens super Pizza die du besorgt hast. Mampft genüsslich und trinkt weiter das Bier. Vielleicht sollten wir jetzt auch noch was anderes machen.
Maximilian isst lieber noch ein Stück Pizza und trinkt ein weiteres Bier. Für heute hat er definitiv genug getan. Ich denke nicht. Für heute sind wir fertig.
Ich muss dann auch los, sonst verpasse ich noch den Nachtzug; Tschüss, man sieht sich zu Zeiten.