Dorothea hat den Jugendclub passend zum Karaokeabend geschmückt und einen großen Tisch für das Buffet aufgebaut. Ihre Snacks stehen bereits bereit, daneben ist noch genügend Platz für alles, was die Gäste mitbringen. Als sich die Räumlichkeiten langsam füllen und eine erwartungsvolle Stimmung entsteht, tritt sie auf die provisorische Bühne des Abends und stellt sich ans Mikrofon. Schön, dass ihr heute so zahlreich zu unserem Karaokeabend gekommen seid. Ich wünsche euch einen wunderbaren Abend voller Lachen, Freude, leckerer Snacks und Gemeinschaft. Dann setzt die Musik ein. Dorothea beginnt, “Nur ein Wort” von Wir sind Helden zu singen. Als das Lied endet, lächelt sie, verbeugt sich kurz und sagt: Danke, danke. Und jetzt gehört die Bühne euch. Ich freue mich darauf, euch performen zu sehen und wünsche euch ganz viel Spaß!

  • 🟡 Dorothea, 43OP
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    6
    ·
    2 months ago

    Doch, Freddy. Genau das ist Kritik. Wenn du sagst, es sei gut, Männer runterzumachen, dann bewertest du. Dann setzt du Maßstäbe. Dann beziehst du Position.

    • 🟢 Freddy, 18, 🤍🏎️🥦
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      5
      ·
      2 months ago

      Ja aber wenn ich sage “das ist gut”, dann kritisiere ich doch nicht?? Oder??

      Freddy sieht lost aus.

      Ich dachte immer kritisieren wäre etwas schlecht finden?!

      • 🟡 Dorothea, 43OP
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        ·
        2 months ago

        Okay, ich erklär’s dir. Kritisieren heißt nicht automatisch, etwas schlecht zu finden. Kritisieren heißt, etwas zu bewerten. Also zu sagen: Das ist gut, das ist richtig, das sollte so sein oder eben das Gegenteil. In dem Moment, in dem du sagst: Ich find’s gut, dass Männer runtergemacht werden, triffst du eine Wertung.

          • 🟡 Dorothea, 43OP
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            2 months ago

            Dann lassen wir das Wort kritisieren kurz komplett weg. Pass auf: Es geht nicht darum, was du magst. Es geht darum, was du gutheißt. Wenn du sagst: Ich find’s gut, dass Männer runtergemacht werden, dann sagst du damit: So miteinander umzugehen ist okay.