Nach dem Rodeln kommen Freddy und Stacy völlig durchgefroren in der WG an und noch bevor sie ihre Schuhe ausgezogen hat, stellt Freddy ihr einen heißen Kakao hin, damit sie sich aufwärmen kann. Eigentlich wollten sie the summer I turned pretty weiter gucken, aber stattdessen schimpft Stacy über das gescheiterte Katzenhaus, das offenbar so schrecklich ist, dass nicht mal eine hungrige Streunerin es betreten will.
Also beschließen sie, ein neues, richtiges Haus zu bauen. Sie sammeln alte Holzreste, Decken und Stroh zusammen und basteln daraus ein kleines, gut isoliertes Katzenhaus. Freddy übernimmt fast alles (sägen, schrauben, stabilisieren), während Stacy Stroh in die Wände stopft und eine weiche Decke hineinlegt (in ihrem Kopf ist es natürlich eine gleichberechtigte Teamarbeit und Freddy lässt sie in dem Glauben).
Als das Häuschen fertig ist, tragen sie es gemeinsam nach draußen und stellen es unter die dichte Tanne am Rand des Grundstücks: geschützt, trocken und trotzdem weit genug vom Haus entfernt. Stacy richtet alles sorgfältig ein, legt eine lauwarme Wärmflasche hinein (die vermutlich längst kalt sein wird, bevor die Katze überhaupt vorbeikommt, aber es gibt ihr ein gutes Gefühl) und stellt daneben Wasser und etwas Hähnchen.
Sie bleibt noch kurz davor stehen, die Hände in den Manteltaschen und betrachtet zufrieden ihren kleinen, warmen Zufluchtsort für die Katze.



Was ist eigentlich mit dem Seifenkistenrennen, Doro??
Frederik, mein Lieber… ich war krankheitsbedingt schlicht nicht in der Lage! Beim Yoga habe ich mir den Knöchel wirklich fürchterlich gezerrt. So etwas kann passieren, wenn Körper und Geist nicht ganz im Einklang sind. Aber es wird besser, ich statuiere ja inzwischen wieder durchs Dorf. Hat dich mein Rundbrief dazu denn gar nicht erreicht? Ich hatte extra alle informiert, damit niemand denkt, ich würde etwas absichtlich versäumen.
Nö!! Nix gehört davon!!
Wir werden das selbstverständlich nachholen.