*Marianne sitzt in den Trümmern ihres ehemaligen Hauses und belädt einen Wagen mit Kisten. Sie wird es Anni nun zeigen. Wie eine fette Made sitzt sie auf den Vorräten in Hausen, und nachdem Marianne nur ein wenig für ihre Kinder abgezwackt hat, hat Anni sie hinausgeworfen und von der Lebensmittelversorgung abgeschnitten. Zumindest sieht Marianne das so.
Lächelnd lädt sie den letzten Käfig auf den alten Karren und schlägt dann eine Decke darüber. Im Schutz der Dunkelheit zieht sie den Wagen nun in Richtung der ehemaligen Gärtnerei.
Ihre Kinder werden das schon richten. Nur für sie hat sie ja überhaupt erst Lebensmittel gestohlen. Und ihren Kindern hat sie in den letzten Monaten auch fast alles Essbare gegeben, was sie noch auftreiben konnte. Nun sind ihre Kinder stark, aber hungrig. Seit fast einer Woche haben sie nichts mehr gehabt – und wenn sie nun freigelassen werden …
Es ist tiefschwarze Nacht, als Marianne vor dem Tor der alten Gärtnerei zum Stehen kommt. Sie zieht die Plane von dem Wagen und beginnt, die Käfige zu öffnen. Quietschend machen sich ihre Kinder auf den Weg in die Freiheit – und in Richtung der Gärtnerei, hungrig auf alles, was sie bekommen können.
Die Stille der Nacht wird von Mariannes irrem Lachen durchbrochen, während immer mehr Ratten von ihrem Wagen in Richtung Tor rennen.*


FUCK das bringt so nichts. Anni schaut sich suchend im Raum um. Petroleum? Auf keinen Fall in ihrem Haus. Außerdem ist Fleisch rar. Pfeil und Bogen sind nutzlos, das Messer ist nutzlos… Anni tritt aus Verzweiflung mit dem Fuß und voller Wucht in die Rattenmasse.
Sie stobt wieder auseinander, eine Ratte klatscht an die Wand und ist hin. Aber ändern tut das nichts
Anni und Pesto prügeln mit Schaufel und Besen auf die Ratten ein.
Die sollen weg!!! Pesto erschlägt eine ratte und kreischt auf ich hol gift
Die Ratten Meute rennt aus dem Raum und macht sich über die Vorräte her
Anni stürzt hinterher, erledigt zwei Ratten mit der bloßen Hand und schlägt wild auf die Ratten ein. Dabei zerstört sie aber auch drei ihrer kleinen Pflanzen, die bald angefangen hätten, Früchte zu tragen.
Neiiiin!!! pflanzi!