Nathalie und Franzi halten mit Fahrrädern vor dem Stoffwechsel. Etwas zu enthusiastisch (“Vielleicht will sie danach mit uns noch Catalunya schauen?”) hat Franzi die Fünf-Seen-Runde geplant, etwas zu kooperativ ist Nathalie gewesen, als sie das Picknick vorbereitet hat.
Franzi steigt von ihrem Gravelbike ab, weil sie davon ausgeht, dass die beiden Anderen schon so genug arbeiten müssen, hat sie ihr einziges Rad mit Gepäckträger genommen und lehnt ihren Ersatzcrosser für Stacy vorsichtig an eine der Häuserwände. Mit einer ihrer Fahrradtaschen geht sie in den Laden hinein.
Hallo Stacy, bereit für unsere Fahrradtour? Ich wusste nicht, ob du was hast, also habe ich dir neben dem Helm auch mal welche von meinen alten Sachen mitgebracht, die sollten dir hoffentlich schon passen ― einmal Baselayer, Jersey und Bib-Shorts, wenn dir kalt wird, kann ich dir dann später auch noch einen Windbreaker geben ― oh Schuhe habe ich dir auch mitgenommen.


Ach, nur dass … ich glaube, ich habe zu viel gesagt?
Sag doch!! Stacy lacht.
Nathalie lacht, irgendwie hat sie vergessen, dass Stacy jetzt erwachsen ist, … Brüssel halt …
Oh Gott!! Was machst du auf deiner Arbeit?!?!
Ich habe früher in Brüssel gearbeitet ― und da hatte ich auch ein Privatleben.
Arbeitest du nicht immer noch da??
Nein, jetzt bin ich in Bonn, blickt zu Franzi, eigentlich, müsste ich auch dort sein, aber gerade ist in Hausen zu viel.
Oh, sorry!! Ich kann mir das irgendwie nicht merken!! Was ist denn hier viel??
Nur, blickt noch etwas auf Franzi, etwas mehr Leben.