Nathalie und Franzi halten mit Fahrrädern vor dem Stoffwechsel. Etwas zu enthusiastisch (“Vielleicht will sie danach mit uns noch Catalunya schauen?”) hat Franzi die Fünf-Seen-Runde geplant, etwas zu kooperativ ist Nathalie gewesen, als sie das Picknick vorbereitet hat.
Franzi steigt von ihrem Gravelbike ab, weil sie davon ausgeht, dass die beiden Anderen schon so genug arbeiten müssen, hat sie ihr einziges Rad mit Gepäckträger genommen und lehnt ihren Ersatzcrosser für Stacy vorsichtig an eine der Häuserwände. Mit einer ihrer Fahrradtaschen geht sie in den Laden hinein.
Hallo Stacy, bereit für unsere Fahrradtour? Ich wusste nicht, ob du was hast, also habe ich dir neben dem Helm auch mal welche von meinen alten Sachen mitgebracht, die sollten dir hoffentlich schon passen ― einmal Baselayer, Jersey und Bib-Shorts, wenn dir kalt wird, kann ich dir dann später auch noch einen Windbreaker geben ― oh Schuhe habe ich dir auch mitgenommen.


Stacy versucht es den Berg hoch. Irgendwann gibt sie auf, steigt ab und beginnt zu schieben.
Nathalie, inzwischen schon etwas besser geübt, tritt im niedrigst möglicher Übersetzung die Steigung hoch, viel schneller als Stacy ist sie dabei aber nicht. Jedes … verdammte … Mal … ! … Immerhin … wartet sie … inzwischen … immer!
Meine Beine sind wie Wackelpudding… Stacy wird immer langsamer.
Einfach … weiter … machen … ?!
Mache ich doch! Nur eben im Gehen!! Stacy sieht Nathalie an. Ich komme nie wieder Fahrrad fahren!! Ab jetzt machen wir nur noch coole Sachen!!
Nathalie kann es ihr nicht ganz verübeln, und keucht weiter den Berg hoch.
Stacy sieht Nathalie nach. Sie fragt sich, ob Franzi sie wohl hinterherziehen könnte, damit sie nicht weiter trampeln muss.
Je mehr sich Nathalie von Stacy entfernt, desto mehr bereut sie es, Stacy nicht zumindest vorgewarnt zu haben.