Nach einer ruhigen Nacht, zu mindestens hat Scylla nichts gehört, hat der neue Tag begonnen. Cinnamom ist schon früh aufgestanden und hat Frühsport gemacht bevor sie schon zum vorarbeiten verschwunden ist. So hing es nun an Scylla, mit den Teenager im Kasino zu Frühstücken.
Nach einem kurzen Frühstück, Scylla empfand Puddings auch etwas zu überwürzt und der Tee war auch ruiniert mit Kornblume, gehen sie wieder zurück an die Hauptpforte, dort, wo sie schon rein gekommen sind.
Für heute habe ich leider Niemanden gefunden, der euch gut betreuen kann, deswegen werdet ihr den Tag mit Celeste verbringen. Wichtig, wenn sie anfängt Französisch zu reden, sie versteht euch sehr gut in Deutsch, dass macht sie nur um euch zu nerven; da sind wir schon, ich muss los, Meeting Fernschalte.
Scylla lässt @Alena@lemmy.dorfrollenspiel.de und @Milan@lemmy.dorfrollenspiel.de neben einer schwarzen Frau stehen, mit etwas zu ernstem Blick unter einer schwarzen Sonnenbrille und in Sportsachen. Céleste, ils sont désormais un fardeau pour elle.


Milan schaut hoch zu dem Bergrücken, dann wieder zurück. Sein Gesicht entgleist kurz komplett.
Ähm… jeden Tag?
Er lacht ungläubig.
Bruder, ich schaff grad so die Treppe ohne Pause…
Er kneift die Augen zusammen und mustert den Berg.
Zehn Minuten… für 400 Höhenmeter? Ich bin doch kein Marvel-Charakter, ey.
Zehn wären das reine Minimum für Erwachsene, aber zu mindestens 12 Minuten solltet ihr doch hin bekommen!
Alena kommt nach 38 Minuten oben am Berg an.
Sehr unterwältigend, Celeste steht seit mehr als einer halben Stunde oben und streckt sich jetzt wieder warm, aber ich werde jetzt einmal Gnädig sein, dass lag sicherlich nur daran, dass du keine Sportsachen hast! Wir machen jetzt einmal Trail-Running, runter, bis dort. Sie zeigt auf eine Marina am Ende der Halbinsel, vielleicht 5 Kilometer entfernt. Dort sind wir dann mit dem Laufen fertig für den Tag.
Völlig außer Atem möchte sie noch etwas fragen, war jedoch zu langsam. Celeste ist bereits weit entfernt. Nicht so schnell.
Sobald du einmal warm bist, läufst du wie fliegend!
Warum muss man hier einen Fitnesstest machen? Ich meine wir könnten ja auch mit einem E-Scooter fahren?
Was habe ich den vorher gesagt? “Mens sana in corpore sano” ― außerdem brauchen wir niemanden, der nur auf der Krankenstation liegt.
Milan starrt sie kurz an, als hätte er sich verhört.
Zwölf Minuten?! Bro, das ist doch kein Upgrade, das ist immer noch komplett krank.
Er fährt sich durchs Haar und schaut nochmal hoch zum Berg.
Ich bin 16, ich wach morgens schon müde auf…
Dann grinst er schief.
Aber ja, okä… wir rennen das.
Milan setzt sich plötzlich in Bewegung und rennt los den Berg hoch.
Celeste ist nach den ersten 100 Metern uneinholbar vorne, und nach mehr als der Hälfte der erlaubten Zeit oben am Bergkamm.
Nach den ersten 100 Metern hängt er schon deutlich zurück, versucht aber noch, nicht komplett abzureißen. Seine Schritte werden schwerer, seine Arme rudern mehr als dass sie helfen.
Bruder… meine Lunge brennt…
Er lacht kurz keuchend, mehr aus Verzweiflung als aus Spaß. Während Celeste schon oben am Bergkamm ankommt, ist Milan noch mitten im Hang, komplett außer Atem.
Ich… komm… noch…
Er verlangsamt kurz, geht fast ins Gehen über… schüttelt dann den Kopf und zwingt sich wieder ins Laufen.
Nicht… vor… Alena… verkacken…
Milan kämpft sich weiter hoch, völlig fertig, aber zu stolz, einfach aufzuhören.
Celeste sieht ihm bei seinem Versuch lächelnd zu, wie lange er braucht muss sie nicht stoppen, sie weis, dass er zu langsam ist.
Milan kämpft sich den Hang hoch, Schritt für Schritt langsamer werdend. Aus Laufen wird ein schweres, stolperndes Joggen, dann fast schon ein Gehen. Mehrmals bleibt er kurz stehen, stützt die Hände auf die Oberschenkel, schüttelt den Kopf und zwingt sich dann wieder weiter.
Nicht… stehen bleiben… komm schon…
Der Berg zieht sich endlos. Erst nach deutlich über der Zeit erreicht er schließlich den Bergkamm. Die letzten Meter sind kein Rennen mehr, sondern ein reines Hochkämpfen. Milan kommt oben an, bleibt sofort stehen und beugt sich nach vorne, die Hände auf den Knien, völlig außer Atem.
Scheiße…
Er lacht kurz, mehr keuchend als wirklich amüsiert.
Okay… das… war… mies.
*Sein Gesicht ist rot, seine Haare kleben leicht an der Stirn, und er braucht einen Moment, bis er überhaupt wieder gerade stehen kann. *
Sehr gut, du bist da. Trink kurz etwas dort an der Quelle, dann machen wir weiter, wir müssen jetzt hier am Hang laufen, bis wir dort an der Marina sind, Celeste zeigt auf eine Marina am Ende der Halbinsel, vielleicht fünf Kilometer entfernt.
Milan richtet sich langsam wieder auf, immer noch völlig außer Atem. Er folgt mit dem Blick der Strecke bis zur Marina… und sein Gesicht entgleist komplett.
Fünf… Kilometer?!
Er lacht ungläubig auf und fasst sich an die Stirn.
Bruder, ich bin grad erst gestorben und du sagst wir machen weiter…
Er schleppt sich zur Quelle, nimmt ein paar hastige Schlucke und spritzt sich Wasser ins Gesicht.
Ich dachte, das war das Training… nicht das Warm-up.
Er schaut nochmal Richtung Marina, dann zurück, grinst erschöpft.
Okay… komm. Ich zieh durch.
Er klopft sich einmal auf die Brust, atmet tief durch und setzt sich langsam wieder in Bewegung.
Aber wenn ich unterwegs zusammenklapp, mach ich nix mehr, sag ich dir ehrlich.