Kaum hat Bea gestern gesagt, dass Franzi vorbeikommen darf, hat Sie sich schon eingelesen und ihre Tasche gepackt. Jetzt steht sie pünkltich zur Mittagszeit, die Teenager sind noch in der Schule, am Hof und kann sich ein Lächeln nicht verkneifen: Ein Affe, da werden ihre Kommolitonen neidisch sein.


Ich bin nur Veterinärstudentin. Also, eigentlich ist dass hier ja schon eine Sache für das Veterinäramt, aber … ^ich will die nicht im Dorf haben.^
Okay… dann sitzen wir wohl im selben Boot. Ich bin auch keine Tierärztin, aber ich kann zumindest schauen, ob für Menschen ein akutes Gesundheitsrisiko besteht. Und Sie kennen sich mit dem Tier selbst aus. Vielleicht arbeiten wir einfach zusammen. Am Ende wird der Affe sowieso irgendwohin müssen, das ist hier ja keine dauerhafte Lösung. Aber bevor jemand das Veterinäramt alarmiert, können wir uns erstmal ein Bild machen.
Wohl war, obwohl die Virenlast leider nur im Unilabor verifiziert werden kann ― ^eigentlich muss ich das Tier also auf jedenfall mitnehmen.^
Was passiert mit ihm, wenn du ihn mitnimmst? Kommt er erst ins Labor zur Untersuchung und danach in eine Auffangstation oder zurück in sein Herkunftsgebiet?
/undorf
Affenhirn auf Eis!
Das wird man sehen müssen, vor allem, wie die Exposition mit menschlichen Bazillen und Viren ist. Aber ich fürchte, bei seinem Sozialverhalten mit Menschen, wird er eher in die Arterhaltung vermittelt werden müssen.
Das klingt leider plausibel. Wenn er schon so viel Kontakt zu Menschen hatte, ist eine Auswilderung wahrscheinlich wirklich schwierig.
Wir müssen sehen.