Liebe Nachbarinnen, liebe Nachbarn,

für alle, die mich noch nicht kennen: mein Name ist Theodor Sonnberg, der Vater von Ina und Ella. Leider schaffen meine Frau Sabine und ich es immer noch nicht, uns in der Art am Dorfgeschehen zu beteiligen, wie wir es gerne hätten. Umso wichtiger ist es uns, an dieser Stelle “Danke” zu sagen. Wir haben unsere beiden Prinzessinnen Ina und Ella heute vom Drogenfahrt-Bus abgeholt und die beiden sind überglücklich.

Vielen Dank an alle Teilnehmenden und besonders an die Organisatoren Benni und Dorothea, dass ihr den beiden eine derart unvergessliche Zeit beschert habt. Unsere Töchter kommen aus dem Erzählen gar nicht mehr raus, und so wie es klingt hatten sie eine wundervolle Zeit, in der sie sich selbstbestimmt und frei weiterentwickeln konnten. Thailand hat den beiden gut gefallen und Teil einer großen, dynamischen Gruppe zu sein lieben die beiden sowieso.

Ein bisschen schade finden wir es, dass Ella eine Gummibärchensucht angedichtet worden ist, damit sie mitdarf und Ina hat die Sache mit dem Feuer im Moment wirklich gut im Griff, aber ich denke, dass das ein Thema für einen anderen Zeitpunkt ist.

Doch zu einem schönen Ereignis gehört offenbar immer auch ein kleiner Wermutstropfen. Die anderen Eltern hier werden es kennen, manchmal sind für unsere Kleinen Dinge wichtig, die wir nicht richtig nachvollziehen können. Für Ina und Ella ist es ihr Freundebuch. Anscheinend ist das Freundebuch der beiden schon auf dem Hinflug verschwunden gegangen, was natürlich unheimlich traurig für die beiden ist und sie schwer beschäftigt hat. Ina hat daraufhin, selbstständig wie sie ist, ein neues Freundebuch in Thailand gekauft. Scheinbar ist es auf einer Art Geheimschrift geschrieben und leider ist auch dieses schon wieder verschwunden.

Liebe Mitreisende, wir möchten euch daher wirklich bitten, euer Gepäck und das eurer Kinder einmal gründlich durchzusehen. Es wäre schön, wenn zumindest eines der beiden Bücher wieder auftauchen würde. Wir würden uns sehr freuen, wenn zumindest eins dieser beiden Freundebücher wieder auftaucht.

Das eine Freundebuch (leicht erkennbar an den Beißspuren auf dem Einband) ist scheinbar bei einem Zwischenstopp in der Wüste verloren gegangen. Das zweite, erkennbar daran, dass es auf einer Art Geheimschrift geschrieben ist, wurde zuletzt bei Luis gesehen, was die Suche ja zumindest etwas eingrenzt.

Wir würden uns freuen, zumindest eins der beiden bald wieder in den Händen zu halten.

Mit sonnigen Grüßen,
Theodor Sonnberg

  • Ella | Torwartfrau 🧤
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    1 month ago

    Liebe Vanja,

    ich muss gestehen, ich bin etwas überrascht zu hören, dass meine Mädchen offenbar den Eindruck haben, sie seien allein zu Hause. Wie sie auf diese Idee kommen, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Möglicherweise empfinden sie unsere Abwesenheit einfach so. Selbstverständlich sind sie jedoch keineswegs allein. Während wir außer Haus sind, kümmert sich eine Nanny zuverlässig und liebevoll um die beiden. Ich werde bei Gelegenheit mit ihnen darüber sprechen, damit solche Missverständnisse gar nicht erst entstehen.

    Vielen Dank jedenfalls für den Hinweis.