Es ist halb fünf und Arjäëls Magen krummelt ungeduldig. Maikki ist noch immer nicht wieder da, den Babies und den Hunden ist dass zwar egal ― Ihr aber nicht. Und der Umstand, dass sie nicht weiss, was sie jetzt kochen soll, ist nur ein kleiner Teil davon.
“Zum Glück” hat sie für heute ja einen Ortstermin, und so klingelt sie mit Boller Kinderwagen und beiden Hunden an der Tür der Onyms, um “nur kurz” den Papierkram für das Praktikum zu besprechen, den ihr Scylla gestern geschickt hat.


Danke, wir brauchen einmal hier deine Daten für ― die Versicherung, die wollen inzwischen eine Passnummer zur Verifikation.
Maximilian zieht widerwillig seinen Personalasuweis aus der Tasche. Nagut, aber nicht weitergeben.
Glaub mir, dass wird bei uns nicht passieren …
Bei dir weiß man nie. Ich erinnere mich noch deinen Namen in der Datenpanne Indonesien gelesen zu haben. Maximilian lacht ein wenig verklemmt.
Arjäël wird plötzlich SEHR ernst, welchen Namen?!
Ach nichts. Ich habe mich vermutlich verlesen.
Welchen Namen?
Ach nichts besonderes. Nur etwas über Exportlizenzen und Embargoregelverstöße. ^vielleicht ist da dein Name aufgetaucht.^
Ach, dass wird dann vermutlich von meinem Bruder sein, der hat ein Beratungshaus in Brunei und managt da auch ein Depot für mich.