TW: Suizidales Verhalten, Medikamentenmissbrauch, Selbstverletzung

Kreiskrankenhaus Stadt, 25. Februar 2026

ein verwelkter Blumenstrauß und ein Foto von Lara, Luis und Lina stehen auf dem kleinen Nachttisch neben dem Bett im Uniklinikum Stadt. Fünf Wochen ist es nun her, dass Stiegl verschwunden ist. Sein Gesicht ist eingefallen, fast schon knochig. Der einst so lebensfrohe junge Mann Schein gebrochen, gefesselt an ein Krankenhausbett

plötzlich fliegt die Tür auf, die Kavallerie marschiert ein, eigentlich sind es nur Dr. M. Edicus und zwei Schwestern

Vitalwerte normal… Blutdruck 120 zu 80, Puls…

…61 Schläge pro Minute…

Stiegl ist sich nicht sicher was gerade passiert. Das ist nicht sein Bett, nicht sein Schlafzimmer und Vorallem nicht sein Haus

W… Wo bin ich…?

Stiegl, immernoch ziemlich im einer von seinem Winterschlaf, schaut fragend die junge Dame an, welche gerade Versuch Blut aus seinem Arm zu zapfen. Amscheinend erfolglos

Im Krankenhaus… Herr Stieglmaier, können sie sich an irgendwas erinnern?

Stiegl, immernoch verwirrt

Was machen Sie in meinem Haus?!

Die Schwester hat es endlich geschafft ein paar Tröpfen Blut abzunehmen. Nicht viel aber genug für eine Untersuchung im Labor

Ganz ruhig… Sie befinden sich im Krankenhaus. Sie wurden eingeliefert mit einer Arzneimittelintoxikation. Wie es scheint haben Sie eine ganze Menge Medikamente genommen… Wir mussten ihnen den Magen auspumpen und Sie in ein künstliches Koma legen.

Soviel zum Medizinischen… eine Traumapsychologin kommt gleich zu ihnen.

etwa 2h später liegt Stiegl immernoch in seinem Bett, neben ihm sitzt eine ältere Dame, etwa 50, Krauses Haar, Hosenanzug und Falten die die letzten 30 Jahre Psychotherapie erahnen lassen

Herr Stieglmaier, wie gehts uns denn heute? Wie fühlen Sie sich?

Matt, erschlagen, am Ende…

Wissen Sie was passiert ist?

Stiegl hält inne. Er kann sich an nichts erinnern. Lediglich an die graue Wolke die seit Jahren über seinem Kopf schwebte. Die Wolke die ihn seit Jahren begleitet. Dich an diesem Tag vor 5 Wochen begann die Wolke zu regnen