Eigentlich war des Suzanne klar, dass es enden würde. Muss nicht alles enden? Und von allen Enden die es gibt, ist dieses nicht das wahrscheinlichste gewesen? Und konnte sie es nicht sogar auch absehen?
Sie legt den Brief wieder weg, der “Final Paycheck”-Aufdruck verfolgt sie schon genug in ihren Gedanken, sie muss ihn nicht auch noch sehen. Immerhin hat die Airline das “termination of appointment” für die Kopfzeile behalten, auch wenn es ein schlechter Trost ist.
Die beste Ablenkung ist wie immer die Einfachste, Suzanne geht ihn die Küche und sucht den Korkenzieher. In der üblichen Schublade ist er nicht, bei den Messern wie sonst auch nicht und auch nicht in einer der anderen Schubladen. Sie könnte jetzt einfach in den Garten gehen und Rudolf fragen, aber eigentlich kann sie auch einfach in die Dorfkneipe gehen.
Sie sucht alles zusammen was sie braucht, Schlüssel, Portmonnaie und Handy, da beschließt sie, lieber einmal nach zu sehen, ob die Kneipe offen ist. Sie will erst im Internet nachsehen, dann lieber in der Dorfgruppe fragen und dann doch lieber etwas anderes fragen.
Nur so theoretisch, was würdet ihr machen, wenn ihr einmal ganz neu anfangen müsstet? Und was würdet ihr machen, wenn ihr es jetzt ganz einfach machen könntet?


Dann würde ich außenrum gehen, wie bei einer Umleitung. Ziel bleibt das gleiche. Ich höre mir andere an aber am Ende stehe ich hinter dem, was ich tue, auch wenn es nicht allen passt. Mein Glück baue ich auf dem auf, was ich selbst beeinflussen kann, nicht auf Reaktionen von anderen. Damit wäre ich in dem Sinne unabhängig.
Maximilian verdreht die Augen und legt sein Handy beiseite. Man man man
Suzanne hat irgendwie das Gefühl, sich in der Allegorie verrand zu haben und antwortet lieber nicht weiter.