Leicht knarzen Nathalies Stiefel auf dem in der Nacht frisch gefallen Schnee: Etwas übermüdet, aber fröhlich läuft sie durch das Dorf zu Maximilian für seinen “Ortstermin”. Ihr beiger Mantel zappelt leicht im Wind an ihrer Figur, doch darunter hält sie ein Pullover, mit hervorlugender Blouse, eine wollene Anzughose und ein bestickter Schal sie warm. Leicht bereut sie es dann doch, keine Handschuhe mitgenommen zu haben, doch da ist sie schon in seiner Straße und klingelt pünktlich fünf Minuten vor Terminbeginn an seiner Tür.


Maximilian hält Nathalie zurück. Nathalie, mein Haus, meine Regeln. Lass dich mal auf was neues ein.
Aber … darf ich mir keinen Tee machen? ,Nathalie beginnt zu schmollen und die Arme zu verschränken.
Maximilian überlegt wie er reagieren sollte. Dieses kleine niedliche schmollen weckt in ihm eine dunkle Seite. Schmollen ist keine akzeptable Art der Kommunikation. Sprich in ganzen Sätzen mit mir!
Herr Onym, darf ich mir bitte einen Tee machen, bevor wir auf der Couch essen? Wir können der weilen ein paar der Sachen im Ofen warm halten?
Warum nicht gleich so. Maximilian lehnt sich zufrieden zurück. Genehmigt. Er beobachtet jeden einzelnen eleganten kleinen Schritt auf ihrem Weg Richtung Küche. Sobald sie um die Ecke verschwindet, greift er nach seinem Handy und scrollt durch lemmy.
~Willst du jetzt auch einen Tee~, kommt aus der Küche.
Nimmt Nathalie die Tasse aus der Hand und trinkt einen kleinen Schluck während sie sich wieder unter der Decke einkuschelt. Danke
^Der war für mich!^, nimmt sich dafür zwei Quesadillas die zusammenkleben.
Ist erstaunt wieviel in so eine kleine, zierliche Frau hineinpasst. Ich glaube er guckt auf die Uhr unser Termin ist offiziell vorbei, jetzt ist es ein Date. Hast du Lust einen Film zu gucken?