/un Hausenzeit
Nachdem Paula Ella geärgert hat, rennt sie einfach los. Immer weiter. Immer schneller. Ella schaut gar nicht, wo sie hinläuft. Sie will nur weg. Weg von Paula. Ihr Herz klopft ganz laut in ihrer Brust. Ihre Beine tun weh, aber sie rennt trotzdem weiter.
Dann bleibt sie plötzlich stehen. Sie beugt sich nach vorne und stützt die Hände auf ihre Knie. Sie schnappt nach Luft. Die Luft riecht frisch.
Ella merkt: Sie steht auf dem Fußballplatz.
Sie geht ein paar Schritte. Da liegt ein Ball. Ganz allein auf dem Feld. Ella läuft hin und schießt ihn so fest sie kann ins leere Tor. Tor! Aber niemand jubelt. Es ist dunkel. Die großen Lichter sind aus. Das Training ist schon lange vorbei.
Jetzt merkt Ella erst alles richtig. Sie hat keine Jacke an. Ihr ist ganz kalt. Ihre Füße tun weh vom Rennen über die holprigen Wege. Ihre Socken sind nass vom Gras. Ella zittert. Langsam setzt sie sich auf den kalten Rasen. Ihre Schultern werden schwer. Und dann kommen die Tränen. Sie weint leise. Ganz allein auf dem dunklen Fußballplatz.


Halt! reicht ihr ein Handtuch
Nimmt das Handtuch entgegen. Und jetzt?
Ab in die dusche.
Aber ich mag nicht duschen! Ich mag nur baden!
So lange du sauber wirst. Ich habe eine Ente von Irma
Jaaaa Ella tapst ins Bad und dreht den Wasserhahn ganz heiß auf.
Du brauchst auch etwas kaltes wasser. Sonst verbrühst du. Heidi zeigt ihre eine alte Brandwunde auf ihrer Hand
Oha! Hat das weh getan? Wie ist das passiert? Ella dreht das Waswr kälter.
Ich wollte für Vanja Tee kochen. Sie mag den sehr heiß. Dann habe ich gleichzeitig eine furchtbare Nachricht bekommen und mich erschreckt. Dabei habe ich das heiße Wasser verschüttet