genervt klingelt Wellensteyn Pesto wach
War es wohl etwas spät für sie, nicht wahr? Deswegen habe ich immer zu ihnen gesagt, sie sollten Soziale Interaktionen meiden!
Jetzt gehen sie mal vor die tür und holen die Post rein!
Pesto schlurft ein wenig bedröppelt Richtung Haustür. Er trägt seinen Lieblings Pyjama: den grünen mit den gelben Entchen. Er gähnt und freut sich auf den Mandarinensaft, den er bald trinken wird. Er öffnet die Haustür
Anni steht immer noch ein paar Schritte vor dem Eingang entfernt und wartet, dass jemand öffnet. Als endlich die Tür aufgeht und sie Pestos durch den Türspalt entdeckt, macht sie schnell den restlichen Weg zur Tür. Auch Pesto macht überrascht lächelnd einen kleinen Schritt in Annis Richtung.
Pesto ich, es tut mir so leid, gestern, du, ich, Maxi, ich, ich habe Maxi gesagt, dass während die Worte viel zu schnell stotternd aus Annis Mund purzeln, bemerkt Anni plötzlich, wie sich ein nasser, klebriger Schwall von oben auf sie ergießt. Erschrocken presst sie sich an Pesto und umklammert ihn, während sie nach oben schaut und ihr dickflüssige rosa Flüssigkeiten in die Augen läuft. Sie spürt, dass auch Pestos Oberkörper klebrig wird, die Entchen auf seinem Oberkörper eine rosa Farbe annehmen und starrt ihn erschrocken an.
Was zum…?
Pesto klammert sich instinktiv an Anni fest Hilfe anni! Dann beginnt er zu kichern, als er merkt, dass es nur farbe zu sein scheint Das sieht witzig aus! Und trotzdem bist du super schön… so wie eine Sonnenblume Pesto wird rot und schaut nervös zur Seite. Vor lauter Anni und Aufregung ist ihm sein beschmutzter Pyjama noch gar nicht aufgefallen
Anni wird rot ^irgendwie nicht sichtbar, weil sie sowieso komplett rosa ist^ und grinst dann, als sie Pesto anguckt, weil der mittlerweile aussieht, als trüge er eine schlecht geformte Latexmaske. Pesto ich… entschuldige bitte, dass ich gezweifelt hab. Ich weiß, du hast das mit Weihnachtsmann nur gut gemeint, die Kinder haben sich safe total gefreut und ich… ich bin nicht der Mittelpunkt des Universums und das will ich auch gar nicht sein.
Ich war… irgendwie traurig weil gerade als wir uns näher gekommen sind und ^ich eigentlich dachte wir küssen uns endlich^ du einfach abgetaucht bist. Und dann habe ich Maxi besser kennengelernt und der ist auch total nett… und total anders… und ich… naja ich weiß auch nicht.
Aber ich glaube… ich glaube ich will eigentlich nur dich. Und ich hoffe ich hab dich durch meine Aktion jetzt nicht vergrault. Anni guckt Pesto schüchtern an.
^aber das war doch trotzdem so gemein von mir dich einfach so alleine zu lassen!!^
ein wenig Farbe tropft von seinem kopf in ihr Gesicht. Vorsichtig wischt er es weg
Ich glaube ich will dich auch… nein ich bin mir sicher. Pesto lehnt geht mit dem Gesicht näher auf sie zu Darf ich… dich vielleicht jetzt?
Anni überlegt kurz, ob die Farbe eventuell giftig sein könnte, aber wie Lack fühlt es sich eigentlich nicht an. Sie überlegt kurz, legt dann die Arme um seinen Hals und gibt Pesto einen zärtlichen Kuss auf den Mund. Dann geht sie einen kleinen Schritt zurück und lächelt Pesto an. Ich äh hab noch was für dich. Sie öffnet ihren Rucksack und holt einen kleinen roten Drachen heraus, der irgendwie aussieht, als wäre er mühevoll aus einem Baum gewischt worden.
Pesto hat eine kleine Träne im Auge als Anni zurück tritt ^Das war schön^
MEIN DRACHEN Pesto springt aufgeregt auf und ab. Farbe spritzt auf Wellys Haustür und Fußboden Den habe ich so vermisst! Du bist die beste! Umarmt Anni feste
Anni grinst Wollen wir Drachen steigen lassen? ^Bevor Welly noch auf die Idee kommt, dich hier putzen zu lassen?^
Wellensteyn, vom lärm aufgeschreckt beobachtet amüsiert das Schauspiel in seinen Kameras
abschließend kracht noch der Eimer (überwiegend sanft) herunter
beobachtet aus der Ferne das Geschehen am Eingang der Villa und quiekt ETWAS zu laut auf, als er erschrocken feststellt wer da neu eingefärbt wurde



