die heutige Bekanntmachung des Herrn von Wellensteyn war zweifellos… unterhaltsam. Selbstkrönungen, Messias-Vergleiche und Geschenkannahmen in einem Atemzug erlebt man nicht alle Tage. So viel Fantasie ist bewundernswert. Als Qualifikation für ein Bürgermeisteramt allerdings eher ungeeignet.
Dass ein Interimsbürgermeister in sehr jungen Jahren keine Dauerlösung darstellt, ist unstrittig. Die Antwort darauf sollte jedoch Erfahrung und Kompetenz sein, nicht theatralische Selbstverherrlichung. Führung bedeutet Verantwortung für Menschen, Arbeitsplätze und Entwicklungen. Ich trage diese Verantwortung seit Jahren in meinen Unternehmen erfolgreich.
Auch wenn ich nicht in Hausen wohne, enden Führungsqualitäten bekanntlich nicht an der Ortstafel. Sollte Hausen eine neue, stabile Leitung benötigen, stelle ich mich gern als deutlich geeignetere Option zur Verfügung. Mit wirtschaftlichem Sachverstand, klaren Strukturen und dem nötigen Einfluss, um Hausen voranzubringen.
Mit freundlichen Grüßen,
Anton McKäsi
Herr McKäsi… es entzückt mich, dass Sie, als besserer Milchbauer, mich herausfordern wollen… Darf ich mich kurz vorstellen ? Herzog Justus-Aurelius Balduin Lanzelot von Wellensteyn. Also erfolgreicher Wirtschaftsjurist mit mehreren Dependancen weltweit, wage ich mich ebenfalls als erfolgreicher Unternehmer zu betiteln.
Ich hoffe es ist Ihnen klar, dass sie zwar gerne den Kampf antreten können, jedoch dieser bereits für sie verloren ist!
Herr von Wellensteyn,
Konflikte binden Ressourcen. Kooperationen schaffen Werte. Für das Bürgermeisteramt sehe ich mich aufgrund meiner Führungserfahrung klar im Vorteil. Geschäftlich hingegen könnte eine Zusammenarbeit zwischen Ihren juristischen Strukturen und meinen unternehmerischen Netzwerken erhebliches Potenzial entfalten. Sollten Sie an Wachstum statt an Schlagabtausch interessiert sein, bin ich offen für Gespräche.
Anton McKäsi


