Pünktlich um 19 Uhr steht Julien vor Nathalies Tür. Er klingelt und wartet gespannt. Nach dieser langen Zeit, fast komplett isoliert von der Außenwelt - oder eher von allem, was Spaß macht- freut er sich riesig darauf, endlich mal wieder die Sau rauszulassen.



Nathalie nimmt den Strohhalm in den Mund, trinkt den ersten Schluck und flüstert Julien dann etwas zu. ^Leider ist wieder mal der Beweis: Je heißer der Typ, desto schlechter ist er als Barkeeper. Und was meinte er mit Mummer? Bin bin nicht so gut in deutscher Party-Lingo.^
Du sagst es 👌🏼 Julien beugt sich zu Nathalie. Er wollte deine Telefonnummer 😳🤭
Ach bitte, ist er so plump?! Außerdem, wenn man wie er aussieht, muss man eigentlich nur ein paar Kugelschreiber auf der Theke verteilen und wird dann versorgt ― So bin ich übrigens auch zu meinem halben Kontaktbuch auf Arbeit gekommen.
Da scheinst du ja ganz schön beliebt zu sein 🤭🤭 Julien schlürft an seinem Strohhalm. Was arbeitest du noch gleich, Liebes? 🥰
Ich glaube nicht, dass dich das so interessieren würde. Außerdem hatte ich damals Bier ausgeschenkt und den dritten Knopf in der Bluse aufgemacht, da war dass nicht all zu schwer.
Julien lacht. Da kann ich dir aus meiner Zeit im tropfenden Kessel auch genug Storys erzählen 🤭😅
Stimmt, du bist ja richtig Routinier. Dass war sicherlich damals alles ganz schlimm?! Nathalie lässt ihre Hand über seinen muskulös gewordenen Arm wandern, dabei hatten sie damals ja nur die Sparvariante zur Verfügung.
Ach Julien lächelt etwas nervös. Außer Sport oder Töpfern konnte man auch nicht wirklich viel in der Psychiatrie machen 🫤
Man muss wohl viel Schüsseln machen, um den Bizeps so hart zu kriegen?! Aber dass heißt, du bist jetzt auch ganz fingerfertig?