Nach der Nacht auf der Rückbank würde Nathalie es heute eigentlich gerne ruhig angehen, ihre Mitarbeiter sind schließlich auch am Arbeiten, doch irgendwie kann sie Maximilian nichts abschlagen und hat für heute Abend ein Date vereinbart.

Nachdem sie in ihre Mittagspause ihren Mantel aus dem Jugendclub geholt hat, ihr Handy sicherheitshalber aufgeladen und das Auto durchgeprüft hat, ist der Tag schon vorbei und sitzt sie an ihrem Schreibtisch grübelnd. Etwas mehr Zeit zum planen hätte sie schon gebrauchen können, doch jetzt ist schnelles Handeln gefragt, Nervös tippt sie die Mine ihres Kugelschreiber rein und raus, als ihr einfällt, noch immer einen Schuhkarton mit sinnlosen Gutscheinen zu haben. Nachdem sie die abgelaufenen weggeworfen hat, zum Glück waren sie schon alle in einem Kuvert mit “2025” darauf, zieht sie solange einen Gutschein aus den 2026 ablaufenden, bis sie etwas passendes gefunden hat.

Glücklich geht sie zu ihrem Schrank, stellt sich ein Outfit bestehend aus Tellerrock, Bluse und Wollblazer zusammen und geht noch einmal mit ihrer Seife duschen. Nachdem sie wieder trocken ist, für Schminke bleibt jetzt wirklich keine Zeit mehr und nur noch schnell einen Lippenstift aufsetzt, bleibt ihr Blick an der Krawattenschublade hängen. Kein schlechtes Notfallupgrade findet sie, steckt eine in ihre Handtasche, vergewissert sich jetzt wirklich alles zu haben und fährt im C140 bei Maximilian vor.

  • MinR Nathalie F. BrunningOP
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    13 days ago

    Sanft rollen @MaximilianOnym@lemmy.dorfrollenspiel.de und Nathalie in die Parkgarage des Sozialamtes der Stadt. Bevor Maximilian etwas machen kann, ist schon Nathalie ausgestiegen und hat ihm die Tür geöffnet. Wir wären jetzt da, wir müssen jetzt nur noch 100 Meter laufen, ich stelle meinen Wagen in der Stadt ungern draußen ab und ― naja mit dem Kennzeichen zahlt man auch außerhalb der Betriebszeiten keine Gebühren.

    • 100 m sind genau die richtige Distanz. Zu kurz für richtigen Smalltalk, allerdings auch zu lang zum Schweigen. Er steigt aus, richtet seinen Blazer und hält Nathalie den Arm hin. 100 m sind wenig, reicht aber für eine gute Frage. Diesmal überlasse ich dir den Vortritt.

      • MinR Nathalie F. BrunningOP
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        13 days ago

        Wie nett, wenn du gar nicht weist wo wir hingehen. Nathalie schließt das Auto ab, merkt das sie ihre Handtasche vergessen hat, schließt wieder auf, nimmt die Handtasche, schließt wieder zu, steckt den Schlüssel in die Handtasche und hängt sie sich dann auf die Schulter. Erst dann hakt sie sich bei ihm ein. Aber ich führe sehr gerne.

        • Maximilian läuft direkt los. Ob die Richtung stimmt, weiß er nicht. Er hat jedoch ein Schild von einem Burgerladen nicht weit neben der Parkgarage gesehen und läuft zielstrebig darauf zu. Schau mal dort er zeigt auf ein Plakat 28 Years Later: The Bone Temple. Magst du solche Filme?

          • MinR Nathalie F. BrunningOP
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            13 days ago

            Es geht, Horros ist leider inzwischen die einzige Sujet, in der wirklich noch experimentiert wird, auch wenn es natürlich rapide abnimmt, wenn es zur Reihe wird ― hier müssen wir dann glaub einmal abbiegen. Nathalie zieht Maximilian in eine schlecht beleuchtete Kopfsteinstraße. Es ist wirklich nicht mehr weit. Sie schmiegt sich trotzdem noch etwas näher an seinen Arm.

            • Unbewusst löst er den Haken und legt seinen Arm um Nathalies Schulter.
              OK, pass auf, da gibt es diesen Film der war SO gut.
              Da ist dieses alte Haus, komplett abgelegen, und am Anfang passiert ewig nichts, wirklich gar nichts, und man fragt sich die ganze Zeit warum ist das so still?
              Er fängt an zu strahlen.
              Und dann merkst du irgendwann, dass das Haus zuhört. Also nicht so metaphorisch, sondern richtig. Türen bleiben offen, Schritte aber ohne Personen, solche Sachen halt. Und das Geile ist, es gibt fast keine Musik. Nur Geräusche. Und jedes Mal, wenn jemand flüstert, flüstert der Film zurück.
              Er macht eine kleine Pause und sagt verschwörerisch
              Ich saß da wirklich so, nein. Nein. Geh da NICHT rein. Und natürlich gehen sie rein.
              Er schaut sie mit breitem Grinsen an.