Maximilian wacht auf, viel zu früh.
Graues Morgenlicht, irgendwo draußen ein Auto, das viel zu laut klingt. Er liegt auf dem Rücken, nur im Schlüpper, die Decke halb runtergerutscht.
@Brunning_at_BD20@lemmy.dorfrollenspiel.de schläft noch, dicht an ihn gerückt, ihr Arm über seinen Bauch.
Er geht die Nacht durch, mehrmals.
Er hat getrunken, viel getrunken. Kein Filmriss, kein Ups.
Trotzdem zieht es im Magen.
Er löst sich aus Nathalies Arm und greift nach dem Handy.
Denkt lange nach. Löscht. Schreibt neu.
"Hey @Anni@lemmy.dorfrollenspiel.de. Ich schreibe dir das, weil ich ehrlich sein will.
Nach dem Dorffest bin ich nicht allein eingeschlafen. Es ist nichts passiert, was Grenzen überschreitet.
Mir war wichtig, dass du das von mir hörst und nicht von wem anderen."
Er legt sich wieder hin und starrt an die Decke. Mehr kann er gerade nicht richtig machen.


Ist dass dein Ernst, du findest wirklich Pizza ist ein Frühstück? Nathalie geht ohne weiteres zu sagen zum Kühlschrank und beginnt aus dem Inhalt etwas anderes zu machen. Also, was denkst du?
Maximilian beobachtet Nathalie, wie sie in seinen Klamotten in seiner Küche steht und etwas zum Frühstück kredenzt.
Ich finde Pizza zum Frühstück nicht verwerflich.
Er befürchtet das Nathalie verklemmt ist und lässt den letzten Abend Revue passieren. Jeden Annäherungsversuch, ob gewollt oder ungewollt, wurde abgeschmettert. Sie wirkte mehr genervt als fröhlich und lässt die Hälfte der Fragen offen stehen. Er möchte seinen Gedanken keinen weiteren Raum geben.
Was hast du heute noch vor?
Eigentlich sollte ich ja arbeiten, aber eigentlich ist Jeder unter mir beruhigt, wenn ich ihnen das Gefühl gebe, sie seien nicht wichtig genug um direkte Kontrolle zu brauchen; und über mir ist quasi Jeder gerade in Brüssel oder Davos, also ― woran denkst du? Nathalies Blick zeigt dieses Mal wirklich echte Emotionen, irgendwo zwischen Freude, Erwartung und Spontanität.
Maximilian stutzt kurz. Soviel Informationen hat er die letzten 24 Stunden nicht in einer solchen Ehrlichkeit erwartet. Ich… er macht eine kurze Pause Du… Das klingt so, als würdest du in deiner Freizeit gerne die Kontrolle abgeben. Langsam schiebt er ihr ein Stück Pizza zu um seine Theorie zu testen. Probier mal.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht was das hier zwischen uns ist oder war. Ein Date? Ein Abend unter Freunden? Zwei Menschen die sich kaum kennen und Nähe gesucht haben?
Du warst betrunken und ich musste dich nach Hause bringen, stößt die Pizza sanft von sich weg, und mir scheint ganz so, als ob du es noch bist, so wie du denkst, dass Pizza ein Frühstück ist.
Er zählt für sich 1 + 1 zusammen und beschließt das er wohl gestern, nachdem er mit Jael zwei Bier getrunken hat, nicht mehr klar bei Verstand war. Die Verwirrung um Anni, die körperliche, wärmende Nähe…
Ich bin mir sicher, wieder nüchtern zu sein. Ich lasse dich hier mal alleine. Zieh die Tür bitte zu, wenn du gehst. Er nimmt sich den Zweitschlüssel von Nathalie und zieht sich wortlos an.
Nein, nein, so einfach kommst du hier nicht davon! Du bleibst jetzt schön mal hier!
/un Ich habe auch gerade keine Ahnung, wie du die Zeitlinie gerade siehst?
Ein fragenden Gesichtsausdruck breitet sich aus. Okay?
/un Vormittags, der Tag danach (heute Abend ist der Deutsch-Niederländische Abend. Bin dort noch nicht aufgetaucht.)
Du sagst mir jetzt was du denkst hier gerade zu machen! Ansonsten … ich dachte du willst den Tag mit mir verbringen ― sonst machen wir ein Date!
/un Ich war durch Jaël irritiert, die sollte eigentlich in Italien sein und eine Scheiß Arbeitswoche haben.