Maximilian wacht auf, viel zu früh.
Graues Morgenlicht, irgendwo draußen ein Auto, das viel zu laut klingt. Er liegt auf dem Rücken, nur im Schlüpper, die Decke halb runtergerutscht.
@Brunning_at_BD20@lemmy.dorfrollenspiel.de schläft noch, dicht an ihn gerückt, ihr Arm über seinen Bauch.
Er geht die Nacht durch, mehrmals.
Er hat getrunken, viel getrunken. Kein Filmriss, kein Ups.
Trotzdem zieht es im Magen.
Er löst sich aus Nathalies Arm und greift nach dem Handy.
Denkt lange nach. Löscht. Schreibt neu.
"Hey @Anni@lemmy.dorfrollenspiel.de. Ich schreibe dir das, weil ich ehrlich sein will.
Nach dem Dorffest bin ich nicht allein eingeschlafen. Es ist nichts passiert, was Grenzen überschreitet.
Mir war wichtig, dass du das von mir hörst und nicht von wem anderen."
Er legt sich wieder hin und starrt an die Decke. Mehr kann er gerade nicht richtig machen.


Nach einer ganzen Weile im Garten kommt Anni zurück ins Haus und… sieht eine Antwort. Zögernd schaut sie dann doch auf ihr Handy. Nachdem sie gelesen hat, legt sie es nachdenklich zur Seite. Irgendwas… wurmt sie an der Situation? Sie kann es gar nicht beschreiben. Obwohl sie Maxi wirklich nett findet und sogar Pesto seinetwegen ^oder ihretwegen?^ vorerst um Abstand gebeten hat, bis sie sich im Klaren ist, wie es weiter gehen soll, scheint diese… Tatsache, sofern man es so nennen kann, einen Keil zwischen Maxi und sie getrieben zu haben.
Er schien Spaß gehabt zu haben gestern mit Nathalie. Und sogar Nathalie hat nicht den üblichen…unnahbaren Bitchausdruck gehabt zu haben, wie sonst? Der Unterschied zwischen der äußerlich perfekten, knallharten Nathalie und ihr ist nicht nur mehr als groß, sondern auch nicht zu ignorieren, wenn man mehr als zwei Sätze wechselt. Vielleicht sind sie und Maxi doch zu verschieden… wahrscheinlich würde er sehr schnell merken, dass sie nicht das ist, was er sucht und scheinbar mag. Soll sie für dieses Risiko wirklich die spielerische, aber tolle Freundschaft zwischen ihr und Pesto aufgeben, so kindlich und zu? unschuldig die auch sein mag? Irgendwie… frustriert und genervt von der Gesamtsituation schnappt sie sich ihre Sachen und macht sich auf den Weg zum Rathausplatz, um sich abzulenken, und versucht vorerst nicht mehr an die Sache zu denken. Auf seine Nachricht antwortet sie diesmal nicht.