Der Krieg zehrt an Patrick. Das Schiedsrichter sein ist zermürbend. Ständig kommt jemand zu ihm und beschwert sich. Das alles aufgrund der vielen Scharmützel an der Grenze und den hinterhältigen Angriffen hinter der Front auf beiden Seiten. Regelverstöße sind an der Tagesordung,es gibt einfach zu wenig Schiedsrichter und viel zu viele Konflike. Nochmal erschwerend dazu kommt,dass die Hausener Konvention den Einsatz von Technologie nicht verbietet,weshalb viele Kinder mit Schneeschaufeln und Schilden aufs Schlachtfeld gehen. Ein junger Mann hatte sogar nen Pick-Up Truck genommen und mit seinen Freunden von der Ladefläche und aus dem Fenster raus die Leute mit Schnee beworfen. Aber am schwierigsten ist die Tatsache,dass die Hausener Konvention keine Strafen festgelegt hat oder nicht weiß,wie diese umzusetzen sind. Patrick ist sauer. Was er hier tut ist nutzlos. Egal wo er Patrouille fährt,die Kämpfe sind meistens woanders. Und wenn er mal rechtzeitig da ist,lässt sich das Problem aufgrund der bescheuerten Regeln nur schlecht lösen oder der Kampf geht weiter,sobald er weg ist. Teilweise wird er auch selbst angegriffen,aber nur selten,da seine Gegenangriffe verheerend sind. Alles was er vorausgesagt hatte ist eingetreten. Das Wettrüsten,die vielen Regelverstöße,das Chaos,die wachsende Aggression,die Bildung neuer Staaten,all das hat er verausgesehen,aber niemand wollte auf ihn hören. Wenn dieses Treffen heute nicht klappt,wenn die Gespräche im Sande verlaufen,dann ist der Frieden nur noch durch Intervention zu retten. Und er wird nicht zögern alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen
Wutentbrannt stapft er zum Rathaus,schwer bewaffnet(mit Schneebällen) und mit einem Aktenordner in der Hand. Von seiner Tochter konnte er sich wieder anhören,dass er das alles zu ernst nehme und was er für ein Spielverderber sei und noch ne ganze Menge anderes. Aber die Kleine irrt sich. Die meisten nehmen diesen Krieg nicht ernst genug. Und Lotti sollte mal lieber den Ball flach halten,sie ist selbst dem Krieg beigetreten und hat ihre Seite gewählt.
Patrick hofft den Bürgermeister, Benni,Doro,Stacy und Freddy dort zu treffen. Er hat sie alle per Mail eingeladen und hofft nun,dass sie alle erschienen sind. Es gibt viel zu bereden. Zu viel. Und zu wenige werden kommen und seine Ideen anhören. In seinem Kopf bereitet er sich schonmal auf das schlimmste vor. Patrick klingelt an der Tür.
Aue,machta mal de Tür auf? Ich hab kalt,he.
/un wie taggt man andere Spieler? Ich hab keine Ahnung von Technik.


Kolleje,sei erlisch. Du wills dat nur nisch weil dein Schneemobil sonst wech wäre.
Freddy steht auf.
Wir haben nichts mehr zu bereden!!
Bleib ma hier,jung. Scheiße die Sache läuft aus dem Ruder. Aber um eine Sache muss er trotzdem bitten.
Pass auf,du has wat jut bei mir,wenn de mir hilfs. Dann bin isch dir nen Jefallen schuldisch. Isch wäre dir sehr verbunden,wenn de mir Hilfs
Okay? Was denn? Aber lass das Schneemobil aus dem Spiel!!
Meine Kleene is drübben bei de Stacy im Team. Isch will se daraus holen,aba dat jeht nisch,wejen de Menge an Jechnern(Gegnern) bin ich aufjeschmissen. Wär jut wenn du se holen könntest oder mir nen paar Männer jibst. Isch könnt de Jungs auch trainieren für den Einsatz. Krichste ja wieda. Oda isch jib dir infos übba den Osten. Isch bin ja eh ständisch da.
Und de Schneemobile sind wahrscheinlich eh nich verhandelbar,kannste also behalten.