*Hausen liegt im frühen Morgen im fahlen Zwielicht. Der Mond scheint noch trüb auf den verschneiten Ortskern, vom Marktplatz hört man das laute Schnaufen von Onno, der an seiner Fischstäbchenburg bastelt. Es hat wieder zu schneien begonnen, und durch den Stromausfall liegen Teile des Dorfes im gespenstischen Dunkeln.

Eine von Schnee bedeckte Gestalt wandert langsam über die Hauptstraße. Der Schnee knirscht unter den Sohlen der schweren Stiefel. Der lange Trenchcoat sieht abgerissen aus und ist von einer dicken Schneeschicht bedeckt. Langsam geht der weiße Wanderer die Straße entlang, seinen Blick starr nach vorne gerichtet. Das Gesicht ist von einer Kapuze bedeckt. Nur das schwere Atmen verrät, dass es sich wohl doch um einen Menschen handelt. An der verrammelten Tür des Hausener Landboten bleibt der Wanderer kurz stehen. Langsam malt er ein mysteriöses Zeichen auf die Tür, dann verschwindet er wieder, genauso still und leise, wie er gekommen ist. Nur die sich langsam mit Schnee füllenden Fußspuren verraten noch einige Zeit, dass jemand hier entlang gegangen ist.*