Auf der kleine Tribüne auf dem Dorfplatz haben sich die Kinder und Eltern aber auch andere Homo Sapiens versammelt, um gemeinsam das 20te Türchen des Hausener Adventskalender zu öffnen. Eine schwangere Frau setzt sich auf einen Stuhl. Aber wo ist das Türchen. Plötzlich hört man mir einer piepsigen Stimme:

Hey lass mich raus. Hey hier unten.

im Schoß der Frau bewegt es sich plötzlich und eine liebevolle genähte Handpuppe einer Gebärmutter kriecht aus der Hose der Schwangeren und sitz nun auf ihrem Schoß.

Huch, wer bist du denn? sagt die Schwangere übertreiben. Die Kinder lachen

Ich bin die heilige Gebärmutter Gottes. Ich bin auf die Erde gekommen, um euch große Freude zu verkünden. Der heilend ist in mir drin und er ist noch ein Baby aber er wird in wenigen Tagen geboren werden und alle eure Wünsche erfüllen. Jeder, der sich was zu Weihnachten wünscht, kann von ihm ein Geschenk bekommen. Wer von euch wünscht sich denn was vom Christkind?

Jaaaaaaaaa brüllen sie kinder

Nicht alle auf einmal piepst die Gebärmutter erst will ich euch die Geschichte erzählen, wie Maria und Josef zum Einwohnermeldeamt gehen sollen.

Es war zu einer Zeit, als man noch keine Ausweis App hatte. Der König David, den Nachnamen hab ich vergessen. Vermutlich Müller, hatte auf jeden Fall gesagt alle sollen zum Einwohnermeldeamt in ihre Geburtsstadt gehen, und ihren Personalausweis zu erneuern.

Maria und Josef machten sich also auf nach Bethlehem , wo sie beide geboren wurden.

Als sie nach langer Reise mit einem Esel durch einen dornwald dann endlich angekommen war, hatte Maria echt die Faxen dicke, als das Einwohnermeldeamt dann zu hatte. Es hatte nur donnerstags von 10:30 bis 11:15 offen.

Weil die beiden keinen Bock hatten zu warten, gingen sie zu einem Hotel. Das Hotel hatte aber keine freien Zimmer mehr. Denn es war eine Messe in der Stadt.

Was für eine Messe? Eine Mit Trekern??? schrie Luis

Die Gebärmutter piepste Nein ich denke das war eine ähh Messe für Schafe. Ja. Schafe und Esel und Ochsen Messe Bethlehem 0.

Jedenfalls war kein AirBNB frei, also gingen die beiden und der Esel weiter zum Nächsten Haus. Da öffnete eine Hebamme. Die freute sich sehr, über die Schwangere und bat die beiden Hinein. Plötzlich gingen die Wegen los. Der Puls des Babies war mit 120bpm im grünen Bereich. Der Gebärmutterhals war schon 8cm geöffnet und man konnte das Köpfchen schon spüren. Die Hebamme bereitete direkt alles vor. Warme Handtuecher. Stroh und alles was man so als Hebamme zu der Zeit hatte. Vermutlich auch Ochsenpisse.

Nach mehreren Wehen konnte man schon das Köpfchen sehen. Diskret hatte die Hebamme austretenden Stuhl entfernt, um dem Baby eine saubere Umgebung zu schaffen. Maria und Josef hielten ihre Hände und erblickten zum ersten Mal ihren Jungen.

Die Nachgeburt war unauffällig. Das Kind wurde dann gleich an die Brust angelegt, um Kolostrum zu trinken. Diese besonders dicke vormilch ist sehr nahrhaft wisst ihr. Ihr alle habt sie vermutlich getrunken, und die die nicht hier sind weil sie krank sind vermutlich nicht.

Jedenfalls ging die Story noch weiter. Da waren nämlich Besucher der Messe unterwegs, als plötzlich ein Storch auf einem Felsen landete und zu ihnen sprach. Der Storch sagte, dass da gerade ein Baby geboren wurde. Und die Hirten sagen so ja und jetzt was interessiert uns dein Baby. Du oller Klappermann.

Der Storch sagte, ja dann halt nicht.

Aber bei den Baby versammelten sich immer mehr Hebammen, die von dem Geruch der Geburt abgelockt wurden. Also seid fruchtbar und liebt euch unter dem Tannenbaum. Wenn ihr eine Hebamme braucht sprecht uns an.

Und jetzt gibt es noch Mutterkuchen und Fruchtwasser für alle!!!