Der Tag ist schnell rumgegangen.
Ein bisschen am See gesessen,
Feuer gemacht,
nichts Besonderes.
Abends wird’s hier früh dunkel,
aber das passt ganz gut.
Ich sitze noch ein bisschen
und genieße die Ruhe.
Maximilian setzt sich näher ans Feuer.
Die Dunkelheit kommt von allein, ohne Eile.
Er bleibt einfach sitzen und sieht zu, wie der Tag verschwindet.


“Ich vermisse sie.”
"Nein.
Du vermisst die Version von dir,
die es mit ihr noch gab."
“Ich hasse mich dafür.”
"Gut.
Dann sind wir ehrlich."
“Ich wollte, dass es hält.”
"Du wolltest, dass es sich wieder leicht anfühlt.
Das ist nicht dasselbe."
“Der Brief liegt neben mir.”
"Und du zählst die Sekunden,
in denen er dich noch nicht definiert."
“Ich hab Angst.”