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        7
        ·
        9 days ago

        Für alle Kapitalistische Verbrechen muss immer der Arbeiter blechen. Der Zucker wird rein gepumpt für Sucht Faktor damit man immer mehr kauft. Die Schuld liegt beim unternehmen, normale Profit orientierte Kapitalistische Logik. Und statt nun mal ein Unternehmen anzugreifen, diese Logik anzugreifen, tritt man halt wie immer nach unten. Der Einkauf ist ja nicht sowieso schon zu teuer. Genau das selbe wie bei allen anderen Themen. Klimaschutz wird auch in die schuld der einzelnen geschoben statt einmal nachzudenken mal die Ölkonzerne zu packen.

        • ThunderComplex@lemmy.todayOP
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          ·
          9 days ago

          Ne ja den Ölkonzernen haben wir es ja schon gezeigt. Die haben ja auch massiv Steuern zu zahlen. Gut, sorgt halt dafür dass das Tanken hier so teuer is wie in Russland im Kriegszustand, aber ehm… ja.

          • Linke Socke@feddit.org
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            ·
            9 days ago

            Fast so als wäre es nicht durch Steuern zu lösen, weil so das System nun mal funktioniert. Fast so als müsste die Logik angefasst werden. Aber ne. Das würde zu viel Sinn ergeben, lieber die selbe Politik weiterfahren die uns seit sie existiert immer weiter in den Abgrund reitet. :)

            • ThunderComplex@lemmy.todayOP
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              ·
              9 days ago

              Ja klar kannste das nicht mit Steuern lösen. Wir müssen den Arbeitern auch mehr Feuer im Arsch machen. Krankmelden via Telefon? Nö. 40h pro Woche arbeiten? Wirst als fauler Sack bezeichnet. Wir dürfen “Lifestyle Teilzeit” niemals vergessen. Du arbeitest weniger als 40h und hast genug Geld zum leben? Ab in die Gummizelle.

            • gandalf_der_13te@feddit.org
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              ·
              8 days ago

              und was genau würdest du an der politik ändern? was genau sollen die ersatz-strukturen sein die du forderst, was genau sollen diese tun, und wie wirkt sich das auf de einzelne person in der bevölkerung aus?

              • Linke Socke@feddit.org
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                ·
                8 days ago

                Ich bin für eine Demokratisierung der Wirtschaft. Eine Produktion für die Bedürfnisse der Menschen und nicht für Profite und Wachstum. Betriebe in die Hände der Arbeiter. Rätedemokratisch Organisiert mit jederzeitiger Abwählbarkeit der Ämter. Von unten nach oben strukturiert.

                Zucker wird überall reingepumpt da es einen Suchtfaktor hat und so die Menschen mehr kaufen. Es gäbe keine Motivation dies zu tun in einer Wirtschaft in der nicht für dauerhaften Wachstum produziert wird.

                Oder noch kürzer: https://feddit.org/post/12630041

                • gandalf_der_13te@feddit.org
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                  ·
                  7 days ago

                  Eine Produktion für die Bedürfnisse der Menschen.

                  Da bin ich auch dafür.

                  und nicht für […] Wachstum

                  Das sehe ich anders. Wirtschaftswachstum ist eine existentielle Notwendigkeit (Getreidekornrätsel, statisches Universum ist langfristig instabil).

                  und nicht für Profite

                  das hängt davon ab wie man profite betrachtet. dass es profite gibt, ist grundsätzlich marktwirtschaftlich unausweichlich (denn keine profite gibt es nur dann, wenn die produktionskosten überall gleich sind. da aber standorte nicht gleichwertig sind, ist es irgendwo günstiger und dort wird dann profit gemacht).

                  Auf diesem Diagramm:

                  wird der Profit in Grau eingezeichnet:

                  und man sieht leicht, dass dieser nur genau dann Null ist, wenn entweder die gehandelte Menge Null ist (d.h. es wird nichts hergestellt) oder wenn die blaue Linie vollkommen flach ist, d.h. die Produktionskosten sind überall gleich, egal an welchem Standort oder unter welchen Bedingungen du produzierst. Beides ist in der Praxis unwahrscheinlich oder unpraktikabel.

                  Das ist an sich völlig natürlich, denke ich. wie grau wäre das leben, wenn man nie gewinnen könnte? Die frage ist nur, wie profite verteilt werden. Deshalb bin ich für eine Vermögenssteuer, denn die stellt sicher, dass wir auch was davon haben. Also: Profite ja, aber bitte auch für uns. Das ist mein positiver Lebensweg.

                  Betriebe in die Hände der Arbeiter

                  davon kann ich stark abraten, zumindest wenn es um unternehmensstrategie und planung geht. heutige unternehmen sind sehr stark mathematisch orientiert, und davon haben die wenigsten leute ne ahnung. dass demokratisch abgestimmt wird über die unternehmensstrategie, garantiert eigentlich dass sich kurzsichtige und kaum durchdachte, aber im ersten moment populär klingende entscheidungen durchsetzen werden.

                  Zucker wird überall reingepumpt da es einen Suchtfaktor hat und so die Menschen mehr kaufen. Es gäbe keine Motivation dies zu tun in einer Wirtschaft in der nicht für dauerhaften Wachstum produziert wird.

                  Das kann ich teilweise nachvollziehen. Das BIP ist eine ganz furchtbare Metrik für unser wohlbefinden, und im allgemeinen wird vieles schlechter dadurch dass unternehmen krampfhaft versuchen ihren umsatz zu steigern. Das hat aber nichts mit “Wachstum” zu tun, sondern mit Gier. Das hat etwas mit der psychologischen Grundeinstellung zu tun. Du kannst dir das so vorstellen: zwei personen können eine gleiche handlung setzen, aber aus völlig unterschiedlichen gründen. die eine person, weil sie kurzsichtig denkt und viel schaden anrichtet während sie glaubt einen kurzsichtigen schritt setzen zu können um etwas zu verbessern, während die andere person aus guten gründen handelt. das “wachstum” an sich ist nicht das problem; problematischer ist dass das wachstum von der sinnhaftigkeit entkoppelt wurde und dass jedes wachstum in die unternehmens-metriken eingeht. auch die art von wachstum die mehr schadet als hilft. effektiv wäre es hier, deutlicher darauf zu verweisen was eigentlich der ganze sinn des systems sein sollte, dann versteht man auch besser welche entscheidungen tatsächlich sinnvoll sind.

        • gandalf_der_13te@feddit.org
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          ·
          8 days ago

          Und statt nun mal ein Unternehmen anzugreifen

          und wie macht man das? steuern. genau das was gerade passiert.

          fair ist es weil alle unternehmen die ein gewisses produkt herstellen steuern zahlen müssen. logischerweise gibt es halt dadurch weniger (nämlich genau gar keine) unternehmen mehr, die dir das günstige produkt wie vorher anbieten. was willst du jetzt? dass die unternehmen subventioniert werden damit sie dir das produkt wieder günstig anbieten können?

      • baleanar@discuss.tchncs.de
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        6
        ·
        9 days ago

        Dick werden ist zu günstig, das ist nicht gut und kostet uns allen. Daher sollen es weniger Menschen tun. Wenn etwas teurer ist, kaufen es sich weniger Menschen (außer Luxusgüter).

        Noch Fragen?

        • lokalhorst@feddit.org
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          3
          ·
          9 days ago

          Das heißt die Steuern werden unmittelbar ins Gesundheitssystem geführt, um Menschen mit Adipositas zu helfen?

            • lokalhorst@feddit.org
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              2
              ·
              9 days ago

              Einfach nur Steuern für “die Dicken” erhöhen ist ziemlich klassistisch. Damit besteuerst du quasi einfach nur Menschen aus schlechten sozioökonomisch Verhältnissen. Wenn du es dann zumindest ins solidarische Gesundheitssystem zurückgeben würdest, könnte diese Gruppe von der Steuer profitieren. Leitest du die Steuer aber um, damit du deinen Schuldenhaushalt finanzieren kannst, ist das ziemlicher Mist.

        • ThunderComplex@lemmy.todayOP
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          ·
          9 days ago

          Du kommst mir mit “dick werden ist zu günstig” in einer Zeit in der Lebensmittel schon fast als Luxusgüter gelten?
          Das ding ist, du kannst Leute nicht dazu bringen, etwas sein zu lassen, indem du es einfach teurer machst. Das sehe ich ja auch selber, meine Mutter raucht seit 40 Jahren und sie wird nicht aufhören nur weils teurer wird. Genau so ist das ja auch mit dem Drogenkonsum; du hörst nicht mit dem Koksen auf nur weil du paar Monate im Knast sitzt.

          Man kann Probleme entweder systematisch angehen, oder du klatscht einfach ne Geldstrafe drauf und gut is.
          Und am Ende sieht das so aus: 29ct Steuer, also machen die Firmen ihre Sodas um 35ct teurer und sacken sich den Profit ein. Da gewinnt der Staat, und die Firma, und der einzig gelackmeierte bist du.

          • baleanar@discuss.tchncs.de
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            2
            ·
            9 days ago

            Natürlich funktioniert das.

            Raucher über Zeit

            Quelle

            Es funktioniert aber nicht bei allen. Was für eine Überraschung, nicht alle Menschen sind gleich. Andere Maßnahmen müssen auch eingeführt werden.

            Und der Knastvergleich untermalt meinen Punkt nur weiter: nicht alle Menschen sind gleich. Nicht alle werden davon abgehalten harte Drogen zu konsumieren weil sie teuer sind. Ihnen kann der ökonomischer Hebel nichts antun.

            Deine Argument läuten nach “getroffene Hunde bellen”. Wenn du unbedingt Zucker essen und trinken willst, dann gerne auf deine kosten. Du könntest auch stattdessen gesunder und billiger essen. Zucker war Jahrhunderte lang ein Luxus hier und macht die Menschen kaputt. Dafür zu kämpfen ist fast schon bösartig. Ich stelle mir vor du würdest vor dem Bundestag stehen mit einer Gruppe Raucher und wütend schreien “sie können sich die Miete wegen Zigaretten nicht leisten! Mach die Zigaretten günstiger!”

            • ThunderComplex@lemmy.todayOP
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              ·
              9 days ago

              Ok dein Argument ist also, das Rauchen teurer zu machen funktioniert, weils weniger Raucher gibt. Und wenn der Knastvergleich deinen Punkt untermalt bedeutet das, dass Drogenkonsum mit Knast zu bestrafen auch funktioniert.
              Dann ist doch die Lösung einfach: Alles was ungesund ist, fast food, zuckerhaltige Getränke etc. direkt mit Knast bestrafen.

              Und dein kleiner Graph überzeugt mich nicht. Ich weiß, dass die Raucherzahlen sinken. Aber du kannst nicht pauschal sagen “ja liegt daran, dass es teurer wird”. Dass das Rauchen schon lange nicht mehr als cool angesehen wird, und der social contract des öffentlichen Rauchens immer mehr zugrunde geht, steuert da natürlich auch bei.

              Und dann legst du mir auch noch Worte in den Mund. Ich möchte nicht dafür kämpfen, dass ich so viel koksen und limo saufen kann bis mein Herz explodiert. Ich will, dass der Staat sich mal richtige Lösungen ausdenkt und nicht nur immer auf den kleinen rumtritt. Aber sorry, best we can do is weniger Steuern für Reiche, mehr für Arme.

          • Linke Socke@feddit.org
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            ·
            9 days ago

            Da gewinnt der Staat, und die Firma, und der einzig gelackmeierte bist du.

            Exakt das. 👏 Rede mal mein Löwe

      • saimen@feddit.org
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        3
        ·
        9 days ago

        Muss er ja gerade nicht. Er kann es ja auch nicht kaufen oder was anderes. Was wäre die Alternative? Einen bestimmten Zuckergehalt verbieten? Dann wäre der Aufschrei ja auch wieder groß von wegen Bevormundung und so.